Fußball 2.Bundesliga
Aachen will über den Wildpark an die Spitze

In der Spitzenpartie des 19. Spieltags der 2. Bundesliga tritt Alemannia Aachen heute (20.15 Uhr) beim Karlsruher SC an. Mit einem Sieg bei den heimstarken Badenern würde die Alemannia die Tabellenführung übernehmen.

Im Montagsspiel der 2. Bundesliga empfängt der Karlsruher SC heute (20.15 Uhr/live im DSF) Alemannia Aachen. Bei einem Sieg im Wildpark würden die Gäste den VfL Bochum wieder von der Tabellenspitze verdrängen. Der KSC hat aber ebenfalls keine Punkte zu verschenken und würde sich mit einem "Dreier" im Aufstiegskampf zurückmelden.

Den Auftakt in die Rückrunde absolvierte die Alemannia souverän und gab sich beim 3:1-Heimerfolg über Erzgebirge Aue keine Blöße. Der KSC, derzeit Tabellenneunter mit fünf Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsrang, sucht noch nach seiner tollen Hinrundenform - am 18. Spieltag kam das Team von Trainer Edmund Becker nicht über ein 0:0 bei den Sportfreunden Siegen hinaus. Trotz der verlorenen Punkte war Becker mit der Vorstellung seiner Mannen nicht unzufrieden.

Zumindest statistisch gesehen erscheint eine Punkteteilung unwahrscheinlich. Der heimstarke KSC gewann sechs seiner acht Heimspiele und spielte im Wildpark noch kein Remis, die Aachener waren auswärts immerhin schon viermal erfolgreich.

KSC baut auf Federico, Aachen auf Schlaudraff

Während bei den Gästen bis auf Neuzugang Sascha Dum alle Spieler an Bord sind, müssen die Badener die Lücke schließen, die der Weggang von Offensivspieler Ioannis Masmanidis zu Arminia Bielefeld im Winter hinterlassen hat. Der deutsche U21-Nationalspieler gehörte in der Hinrunde zu den besten Zweitligaspielern. Die Hoffnungen der Karlsruher ruhen nun auf Stürmer Giovanni Federico, der mit sieben Toren bislang recht treffsicher war - sechs Tore erzielte er im heimischen Wildpark.

Bei Aachen schauen die Fans vor allem auf Jan Schlaudraff. Der Angreifer hat bereits neun Tore auf seinem Konto (fünf davon auswärts) und ist derzeit kaum zu stoppen. Eine schwere Aufgabe für die starke KSC-Abwehr um Mario Eggimann, die bisher erst 20 Gegentore zuließ. Aachen stellt mit 36 Toren die stärkste Offensive der Liga.

© SID

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