Fußball 2.Bundesliga
Aachener Lauf endet bei Münchener "Löwen"

Alemannia Aachen hat nach zuletzt sieben Pflichtspielen ohne Niederlage mal wieder verloren. Beim 1:2 bei 1 860 München reichte der Führungstreffer von Benjamin Auer (8.) nicht.

1 860 München hat seine Erfolgsserie in der 2. Bundesliga fortgesetzt und zugleich den Höhenflug von Alemannia Aachen beendet. Nach einem 2:1 (1:1) im Mittefeldduell gegen die Westdeutschen sind die Löwen seit acht Spielen in der Meisterschaft unbesiegt, Pokal-Achtelfinalist Aachen musste dagegen nach sechs Spielen in Serie ohne Niederlage mal wieder als Verlierer den Platz verlassen. Den Siegtreffer für die Hausherren erzielte Benjamin Lauth in der 82. Minute per Kopf nach einer präzisen Flanke des eingewechselten Moritz Leitner. Für Lauth war es bereits der sechste Saisontreffer.

"Schade, heute war mehr drin", meinte ein enttäuschter Aachener Trainer Peter Hyballa nach dem Match. Sein Kollege Reiner Maurer war dagegen nach dem Sprung auf Tabellenplatz sechs sehr zufrieden: "Es ist ganz entscheidend, dass wir jetzt vorne dabei sind. Heute haben wir auch das nötige Quäntchen Glück gehabt, aber wir haben auch gut gespielt."

Die Gäste waren in der 8. Minute durch Benjamin Auer, der nach hervorragender Vorarbeit von Zoltan Stieber seinen fünften Saisontreffer erzielte, in Führung gegangen. Nachdem Auer im ersten Versuch noch per Kopf an Löwen-Torwart Gabor Kiraly gescheitert war, konnte er im Nachsetzen den Ball über die Linie drücken. In der Folgezeit wurden die Hausherren aber immer stärker und kamen in der 23. Minute durch einen herrlichen Volleyschuss von Alexander Ludwig zum verdienten Ausgleich. Kurz darauf hatte die Alemannia Glück, als Daniel Bierofka nur den Pfosten traf. Kurz vor der Pause verbuchten auch die Aachener durch Stieber noch einen Aluminiumtreffer.

Vor 23 300 Zuschauern waren die Gäste nach der Pause zunächst tonangebend, konnten sich aber keine klaren Möglichkeiten mehr erspielen. Als alles auf eine Punkteteilung hindeutete, schlug Auer dann in der Schlussphase noch einmal zu.

© SID

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