Fußball 2.Bundesliga
Alemannen starten gegen Aue ins Aufstiegsrennen

Drei Aufstiegskandidaten gehen am heutigen Freitag in der 2. Bundesliga wieder auf Punktejagd. Tabellenführer Alemannia Aachen peilt zum Rückrunden-Start einen Erfolg gegen Erzgebirge Aue an.

Der Ball rollt wieder - eine Woche vor dem Bundesliga-Start schnüren zumindest die Kicker des deutschen Fußball-Unterhauses wieder die Stiefel. Das Rennen um die drei Aufstiegsränge ist dabei so offen wie schon lange nicht mehr. Die besten Aussichten auf den Sprung in die Bundesliga hat neben dem Topfavoriten VfL Bochum der Tabellenführer Alemannia Aachen, der zum Auftakt am heutigen Freitag (19.00 Uhr/live bei Premiere) Erzgebirge Aue empfängt.

Zum Ende der Hinrunde hat sich die Alemannia an die Spitze geschossen, und wenn es nach Trainer Dieter Hecking geht, dann soll in dieser Saison nach einigen vergeblichen Anläufen endlich der Aufstieg klappen. Dass die Mannschaft zuletzt im Test gegen den benachbarten Bundesligisten 1. FC Köln "nur" 1:1 spielte, wertet der Coach positiv: "Es ist ganz gut, dass wir nicht gewonnen haben. Das hätte den Wiederauftakt nicht einfacher gemacht."

Die Aachener schmerzt noch immer die peinliche 1:5-Heimschlappe gegen Aue aus der vergangenen Saison. "Aachen wird auf Revanche brennen", ist sich Aues Kapitän Jörg Emmerich sicher. Ein Sieg würde die Alemannen diesmal mindestens auf Tabellenrang zwei halten. Nicht dabei sein wird lediglich Abwehr-Talent Sascha Dum, der in der Winterpause von Bayer Leverkusen verpflichtet und nun von einem Muskelfaserriss im Oberschenkel heimgesucht wurde. Gäste-Trainer Gerd Schädlich wird sein Zentrum hingegen umbauen müssen. Richard Dostalek ist gesperrt, könnte aber von Christian Lenze ersetzt werden. Der technisch versierte Mittelfeldspieler rang sich sich rechtzeitig zum Rückrunden-Start zur Unterschrift unter einen Vertrag bei den Erzgebirglern durch.

1 860 und Freiburg liegen auf der Lauer

Auf einen erfolgreichen Rückrunden-Start hofft auch 1 860 München. Die "Löwen" bekommen es in der heimischen Arena mit Schlusslicht LR Ahlen zu tun. Alles andere als ein "Dreier" wäre für den ambitionierten Tabellenfünften eine herbe Enttäuschung. Zumal mit Steffen Hofmann von Rapid Wien kurzfristig noch ein Hochkaräter verpflichtet worden war. Hofmann, der schon für das deutsche "Team 2006" gegen den Ball trat, soll im Mittelfeld für Kreativität und "tödliche Pässe" sorgen. Gäste-Coach Paul Linz baut derweil auf seine Neuzugänge Jean-Clotaire Tsoumou-Madza und Ranisav Jovanvic, der immerhin von Bundesligist Mainz 05 nach Westfalen wechselte.

Im SC Freiburg startet ein weiterer Aufstiegskandidat schon heute in die Rückrunde. Ein Sieg beim unberechenbaren SV Wacker Burghausen würde die Breisgauer mindestens auf Augenhöhe und punktgleich mit den Münchner "Löwen" halten. Während bei den bayerischen Gastgebern keine Ruhe einkehrt und das Trainer-Thema um den umstrittenen Markus Schupp weiterhin die Agenda dominiert, sitzt Volker Finke in Freiburg fest im Sattel. "Ich hätte am Freitag gerne Spieler auf dem Platz, die richtig Alarm machen", gibt er die Marschroute für seine Truppe unmissverständlich vor.

© SID

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