Fußball 2.Bundesliga
Alemannia Aachen dank Amedick im Aufwind

Durch ein spätes Eigentor von Martin Amedick hat sich Alemannia Aachen im Montagspiel der 2. Bundesliga am heimischen Tivoli mit 2:1 (0:0) gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig durchgesetzt.

Alemannia Aachen hat in der 2. Bundesliga den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen gewahrt. Die Alemannia gewann nach zuvor zwei Heimniederlagen mit 2:1 (0:0) gegen Eintracht Braunschweig und pirschte sich vor dem Westderby bei Spitzenreiter VfL Bochum bis auf vier Punkte an die drei Aufstiegsränge heran.

Braunschweigs Amedick sorgt für die Entscheidung

Die heimstarken Braunschweiger mussten dagegen auswärts erneut eine Enttäuschung hinnehmen und liegen nach nur vier Zählern in der Fremde nun einen Punkt hinter den Aachenern auf Rang neun der Tabelle. Den Siegtreffer für den DFB-Pokal-Finalisten von 2004 erzielte in der 86. Minute der Braunschweiger Martin Amedick, der 13 Minuten zuvor noch per Kopf für den Ausgleichstreffer gesorgt hatte. Zuvor hatte Marius Ebbers die Gastgeber nach 35 Sekunden der zweiten Halbzeit in Führung gebracht.

Vor 17 011 Zuschauern begannen die Gastgeber sehr engagiert, allerdings auch merklich unsicher. Chancen gab es während der ersten Halbzeit auf beiden Seiten nur nach Eckbällen. Dabei traf der Aachener Emil Noll mit einem Kopfball den Pfosten (2.), Braunschweigs Ahmet Kuru dagegen aus zwei Metern den Ball nicht richtig (20.). Ein Fallrückzieher von Alemannias Goran Sukalo landete auf dem Tornetz.

Höchststrafe für Koen

Der Führungstreffer der Gastgeber kurz nach der Pause bestätigte gleich zwei Maßnahmen von Alemannia-Coach Dieter Hecking. Torschütze Ebbers hatte im Sturmzentrum erneut den Vorzug vor Kapitän Erik Meijer bekommen, und Christian Fiel, der den Treffer mit einem 18-Meter-Schuss einleitete, war erst 35 Sekunden zuvor ins Spiel gekommen. Der mit ihm eingewechselte Erwin Koen wurde dagegen zum Pechvogel: Zunächst traf der frühere Essener den Pfosten und vergab damit die Vorentscheidung (67.), dann wurde er nach nur 25 Minuten Gelb-Rot gefährdet wieder ausgewechselt.

© SID

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