Fußball 2.Bundesliga
Alemannia verpasst den erhofften Befreiungsschlag

Alemannia Aachen tritt in der 2. Bundesliga auch unter Jörg Schmadtke weiter auf der Stelle. Am 16. Spieltag kam der Erstliga-Absteiger am heimischen Tivoli gegen Neuling FC St. Pauli nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus.

Alemannia Aachen findet auch nach der Trennung von Trainer Guido Buchwald in der 2. Bundesliga keinen Weg aus der Krise. Vier Tage nach der 0:3-Heimpleite gegen den FSV Mainz 05 kam der Bundesliga-Absteiger gegen Aufsteiger FC St. Pauli nicht über ein 2:2 (0:1) nicht hinaus. Sportdirektor Jörg Schmadtke gelang damit als Interimscoach auch im zweiten Anlauf kein Sieg.

Nach nur einem Dreier in den vergangenen sieben Spielen ist Aachen mit 20 Punkten den Abstiegsplätzen näher als den Aufstiegsrängen. Die Gäste aus Hamburg, die ebenfalls zuletzt nur eine von sieben Partien gewannen, liegen nur einen Zähler hinter der Alemannia.

Vor 21 200 Zuschauern im ausverkauften Tivoli-Stadion kassierte Aachen beide Treffer durch Kopfbälle nach Freistößen. Zunächst brachte Thomas Meggle die Gäste in Führung (15.), dann glich Ahmet Kuru zum 2:2 aus (69.). Dazwischen hatten Laurentiu Reghecampf mit einem umstrittenen Foulelfmeter (51.) und Todor Kolew, der nach 565 torlosen Minuten seinen fünften Saisontreffer erzielte (64.), das Spiel zugunsten der Gastgeber gedreht.

Aachen bestimmte schon in der ersten Halbzeit weitgehend das Geschehen, ermöglichte den Hamburgern aber durch eine Unaufmerksamkeit den Führungstreffer, als Meggle unbehelligt per Kopf traf. Glück hatte die Alemannia, als Schiedsrichter Michael Weiner nach einem vermeintlichen Foul an Marius Ebbers auf Elfmeter entschied.

© SID

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