Fußball 2.Bundesliga
Aue schwimmt weiter auf Erfolgswelle

Mit einem 2:1-Sieg am 10. Spieltag hat Erzgebirge Aue Zweitligist Greuther Fürth die erste Heimniederlage der Saison beschert und ist damit seit sieben Spielen ungeschlagen.

Aufsteiger Erzgebirge Aue bleibt die Überrraschungsmannschaft der 2. Bundesliga. Der dreimalige DDR-Meister setzte sich am Freitag im Spitzenspiel der zehnten Runde bei der Spvgg Greuther Fürth mit 2:1 (1:1) durch und zog nach Punkten mit Tabellenführer Hertha BSC Berlin gleich. Der Topfavorit aus Berlin hat allerdings am Samstag (13.00 Uhr/Sky und Liga total!) im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt die Chance, den Vorsprung wieder auf drei Zähler auszubauen.

Fürth verlor dagegen eine Woche nach dem 0:2 bei der Hertha durch die erste Heimniederlage der Zweitliga-Saison den Kontakt zur Spitze. Die Franken, die am Dienstag in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Ligakonkurrenten FC Augsburg mit 2:4 nach Verlängerung ausgeschieden waren, liegen bereits vier Punkte hinter Aue. Marc Hensel (11.) und Enrico Kern (58.) machten vor 8 470 Zuschauern mit ihren Toren den siebten Saisonsieg der Sachsen perfekt, die seit sieben Spielen ungeschlagen sind. Edgar Prib hatte zwischenzeitlich für die Mannschaft von Trainer Mike Büskens ausgeglichen (14.).

Aue: Neuntes Tor nach Standardsituation

"Wir haben zurzeit ein Superhoch", sagte Torschütze Kern: "Einer hat wieder dem anderen geholfen. Es war ein verdienter Sieg." Frustriert war dagegen Fürths Verteidiger Thomas Kleine: "Das war eine katastrophale Woche für uns. Vor einer Woche hatten wir noch die Chance, Erster zu werden."

Aue ging durch das neunte Tor nach einer Standardsituation in Führung. Nach einem Freistoß von Jan Hochscheidt traf Hensel per Kopf. Pech hatten die Gäste beim Ausgleich. Nach einer Hereingabe von Nicolai Müller legte Abwehrspieler Pierre Le Beau den Ball unfreiwillig Prib vor die Füße, der ihn aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Beim 2:1 verwertete Kern eine Vorarbeit des sechs Minuten zuvor eingewechselten Skerdilaid Curri. Curri vergab die große Chance zum dritten Treffer für Aue. Seinen Heber wehrte Kleine per Kopf auf der Linie ab (82.).

© SID

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