Fußball 2.Bundesliga
"Club" nach von Heesens Weggang in der Bringschuld

Der 1. FC Nürnberg tritt heute in der Fortsetzung des dritten Spieltags der 2. Bundesliga gegen Alemannia Aachen an. Für die Franken ist es das Spiel eins nach Thomas von Heesen.

Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga kommt es heute (14.00 Uhr, live bei Premiere) im Easy-Credit-Stadion zum Aufeinandertreffen zweier ambitionierter Ex-Bundesligisten, dem 1. FC Nürnberg und Alemannia Aachen. Für den "Club" ist es Spiel eins nach dem "Missverständnis" Thomas von Heesen, der nach der missglückten "Mission Klassenerhalt" und drei Punkten aus den ersten beiden Partien am Donnerstag das Handtuch geworfen und seinen Stuhl geräumt hatte. Für ihn feiert Interimscoach Michael Oenning seinen Einstand an der Seitenlinie.

Beide Klubs sind ähnlich, mit einem Auftaktsieg und einer darauffolgenden Niederlage, in die neue Saison gestartet. Die Statistik in der zweiten deutschen Spielklasse spricht für die Franken: In vier direkten Duellen auf Nürnberger Untergrund verließ die Heimmannschaft den Platz als Sieger.

"Löwen" wollen an der Werse wieder jubeln

Ebenfalls nicht zufrieden mit dem Saisonstart muss der TSV München 1 860 sein. Die "Löwen" haben als einzige Mannschaft noch keinen Zähler auf dem Konto und gastieren heute im Wersestadion beim Aufsteiger Rot-Weiss Ahlen. An diesen Ort dürften die "Sechziger" aber nicht die schlechtesten Erinnerungen haben, denn das letzte Gastspiel an der Werse am 7. August 2005 entschieden die Münchener mit 2:1 für sich. Die Ostwestfalen möchten dagegen lieber an den Saisonauftakt dieser Spielzeit anknüpfen, an dem ein 2:1-Heimsieg gegen den Mitaufsteiger FSV Frankfurt gelang.

Die Kicker vom Main wollen im Heimspiel gegen die Spvgg Greuther Fürth ihren ersten "Dreier" verbuchen und sich erst gar nicht im Tabellenkeller festsetzen. Beim den letzten beiden Aufeinandertreffen in der Regionalliga Süd in der Saison 1995/96 zog der FSV zweimal (0:2, 1:2) den Kürzeren. Das Team mit dem Kleeblatt im Wappen will dagegen die klasse Leistung aus dem St. Pauli-Heimspiel (5:2) wiederholen.

Ex-Paulianer Luz kehrt ans Millerntor zurück

Die "Kiezkicker" wollen sich von eben diesem Auftritt vor eigenem Publikum gegen Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen rehabilitieren und auch endlich mal eine Partie mit elf Mann beenden. In allen drei Pflichtspielen der Saison wurde das Team von Holger Stanislawski durch Platzverweise vorzeitig dezimiert. Aber auch Jürgen Lugingers Truppe ist auf der Jagd nach einem "Dreier", in der 2. Bundesliga gelang es RWO aber bislang nicht diesen vom Millerntor zu entführen. Ein Wiedersehen mit seinen Ex-Kollegen feiert Stürmer Felix Luz, der nach einer überstandenen Überdehnung im Sprunggelenk wieder in der Startelf der "Kleeblätter" stehen dürfte.

Die Sonntagsspiele komplettieren die TuS Koblenz und der SV Wehen Wiesbaden. In der letzten Saison landete die TuS gegen die Hessen zwei Zu-Null-Siege. Auch in dieser Spielzeit musste der Koblenzer Torwart David Yelldell als einziger Stammkeeper der 2. Bundesliga noch nicht hinter sich greifen. Allein die Hypothek von drei Punkten Abzug zu Saisonbeginn verhindert einen rundum gelungenen Saisonstart des Teams von Uwe Rapolder. Wehen Wiesbaden träumt nach einer Pleite in Aachen am ersten Spieltag und einem Remis gegen Duisburg am zweiten Spieltag nun von einer weiteren Steigerung am dritten Spieltag, welche einen Auswärtssieg bedeuten würde.

© SID

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