Fußball 2.Bundesliga
Cottbus und 1 860 halten Tor-Diät

Energie Cottbus hat am 12. Zweitliga-Spieltag einen großen Schritt in Richtung Aufstiegsplätze verpasst. Die Lausitzer trennten sich von 1 860 München torlos 0:0.

1 860 München hat trotz neuer Unruhen im Klub seine gute Bilanz in der 2.Bundesliga aufpoliert. Die "Löwen" erkämpften am 12. Spieltag bei Energie Cottbus ein 0:0 und blieben im neunten Liga-Spiel in Folge ohne Niederlage. Nach dem Rücktritt von Geschäftsführer Robert Niemann wurde am Sonntag Robert Schäfer vom 1 860-Vermarkter IMG als Nachfolger präsentiert.

Vor 11 000 Zuschauern im Stadion der Freundschaft waren die Lausitzer in ihrem 250. Zweitliga-Spiel der Klubgeschichte die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings schlug das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz zu wenig Kapital aus der Überlegenheit und muss in der Tabelle weiter auf den Sprung nach ganz vorne warten. Cottbus muss außerdem weiterhin auf den 100. Sieg warten.

"In der ersten Halbzeit waren wir recht schwach. Doch nach dem Wechsel haben wir uns gesteigert und zu Recht unsere gute Serie fortgesetzt", sagte Münchens Trainer Reiner Maurer nach Abpfiff.

Der Cottbuser Top-Torjäger Nils Petersen, der erneut von den Blackburn Rovers aus der englischen Premier League beobachtet wurde, hatte in der 44. Minute die große Chance zur Führung. Der neunmalige Torschütze vertändelte aber vor Keeper Gabor Kiraly.

"Schade, dass es nicht zum Sieg gelangt hat. Aber jetzt müssen wir auch mal mit dem Remis zufrieden sein", sagte Petersen nach dem Spiel. Über seine Zukunft wollte der Angreifer nichts sagen. "Es wird Zeit, dass man ins Gespräch kommt. Wir würden Nils Petersen verkaufen, um ihn wieder auszuleihen", sagte hingegen der Cottbuser Präsident Ulrich Lepsch über das Interesse aus England.

Die Gäste aus München konzentrierten sich lange nur auf die Defensive. Erst in der 39. Minute besaß Alexander Ludwig eine Schusschance. Der Cottbuser Innenverteidger Uwe Hünemann warf sich aber noch rechtzeitig in den Schuss und verhinderte den Rückstand.

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit wurde die Partie zunehmend hektisch. Cottbus drängte auf die Führung. Der eingewechselte Jules Reimerink (60.) verzog nach schönem Solo aus 18 Metern. In der 73. Minute hatten die Gäste Glück, dass es nach einem Gerangel zwischen Kai Bülow und Emil Jula im Strafraum keinen Elfmeter gab.

© SID

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