Fußball 2.Bundesliga
Cottbus und KSC trennen sich 5:5

Energie Cottbus und der Karlsruher SC haben für ein Novum in der 2. Liga gesorgt. Trotz zwischenzeitlicher 5:2-Führung für den KSC konnten die Gastgeber noch zum 5:5 ausgleichen.

Zehn Tore, kein Sieger: Beim ersten 5:5 der Zweitliga-Geschichte ließen Gastgeber Energie Cottbus und der Karlsruher SC am 3. Spieltag der 2. Bundesliga ihre Fans durch ein Wechselbad der Gefühle gehen. Cottbus bleibt bei sieben Punkten weiter ungeschlagen, Karlsruhe verpasste angesichts einer 4:2-Halbzeitführung den zweiten Saisonsieg.

"Wir haben glücklich die ersten beiden Tore gemacht, hatten keine Ordnung. Karlsruhe hat gut umgeschaltet und ein gutes Pass-Spiel gezeigt", sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Macauley Chrisantus (26.), Michael Mutzel (29.), Anton Fink (34.), Alexander Iaschwili (40.) und Timo Staffeldt (55.) trafen für Karlsruhe, nachdem Torjäger Nils Petersen (1.) und Marc-Andre Kruska (16.) die Gastgeber vor 9 875 Zuschauern im Stadion der Freundschaft früh 2:0 in Führung gebracht hatten. Jiayi Shao (66.), Petersen (69.) mit seinem vierten Saisontor und Jules Reimerink (73.) bescherten Cottbus in der Schlussphase noch einen Zähler.

Energie erwischte einen Blitzstart. Nach einer Flanke von Daniel Adlung stoppte Petersen den Ball im Strafraum mit der Brust und traf aus der Drehung zum 1:0. Da waren gerade 19 Sekunden gespielt. Nach einer von Godfried Aduobe zu kurz abgewehrten Ecke schlenzte Kapitän Kruska den Ball aus 18 Metern zum 2:0 in den Winkel.

Die Freude über die klare Führung war aber kurz. Ein Doppelschlag von Chrisantus und Mutzel bescherte Karlsruhe den Ausgleich. Fink selbst zeichnete in der 34. Minute für das 3:2 der Gäste verantwortlich. Noch vor der Pause legte Iaschwili den vierten Treffer der Badener nach. In der 55. Minute verwertete Staffefeldt eine Iaschwili-Vorlage zum 5:2.

Der eingewechselte Shao mit einem direkt verwandelten Freistoß in der 66. Minute, Petersen per Abstauber und der ebenfalls eingewechselte Reimerink nach einem tollen Sololauf retteten Cottbus innerhalb von sechs Minuten einen Zähler.

© SID

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