Fußball 2.Bundesliga
Daum bleibt und darf investieren

Christoph Daum bleibt beim 1. FC Köln und wird in der nächsten Saison den zweiten Anlauf zur Rückkehr in die Bundesliga unternehmen. Der Vorstand einigte sich mit dem Coach, der 8,5 Mill. Euro für Neue ausgeben darf.

Ein möglicher Abschied von Trainer Christoph Daum ist beim Zweitligisten 1. FC Köln vom Tisch. Der Erfolgscoach hält auch in der kommenden Saison bei den "Geißböcken" die Fäden in der Hand und soll im zweiten Versuch den Aufstieg in die Bundesliga schaffen. Der Klub teilte am Freitag mit, dass der FC-Vorstand und Daum nach konstruktiven und freundschaftlichen Gesprächen "ein gemeinschaftliches Zukunftskonzept" erarbeitet hätten.

Gemeinsames "Erfolg versprechendes Konzept"

"Ich bin sehr froh, dass Daum auch in der nächsten Saison unser Cheftrainer bleibt. Wir haben gemeinsam ein Erfolg versprechendes Konzept abgestimmt. Natürlich wollen wir aufsteigen, wir sehen uns für die kommende Saison zwar nicht als Top-Favorit, doch bin ich davon überzeugt, dass wir am Ende oben mit dabei sein können", äußerte FC-Präsident Wolfgang Overath nach dem dreieinhalbstündigen Gespräch am Freitagvormittag. Der Vereinschef hatte Daum zu einer schnellen Entscheidung gedrängt, nachdem dieser zuvor mit seinem vorzeitigen Abschied kokettiert hatte.

8,5 Mill. Euro für Neuzugänge

Daum, der beim FC einen mit vielen Sonderklauseln ausgestatteten Vertrag bis 2010 hat, meinte: "Es wird sicherlich auch in der nächsten Saison nicht leichter werden. Nach diesen klaren Absprachen und dem gemeinsam erarbeiteten Konzept mit Präsident Wolfgang Overath, Michael Meier und Claus Horstmann kann ich mit vollem Optimismus nach vorne sehen." Nach Informationen des Kölner Express bewilligte der Vorstand Daum 8,5 Mill. Euro für Neuzugänge. Außerdem soll der FC Daum zugestanden haben, dass er weitreichende personelle Änderungen im strukturellen Bereich vornehmen darf.

Nach dem verpassten Wiederaufstieg und zuletzt drei Niederlagen in Folge hatte der frühere Leverkusener Coach laut über eine vorzeitiges Ende seiner Trainertätigkeit beim FC nachgedacht. Am Mittwoch hatte der Beinah-Bundestrainer aber in einem Interview bereits angedeutet, dass er mit dem Vorstand an einem Konzept für die kommende Saison arbeite und davon ausgehe, seinen bis 2010 laufenden Vertrag zu erfüllen.

© SID

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