Fußball 2.Bundesliga
Daum plant Kölns Etablierung in der Bundesliga

Zwar steht der 1. FC Köln in Liga zwei derzeit nur auf Rang zehn, dennoch schaut Trainer Christoph Daum optimistisch in die Zukunft. Daum will die Domstädter mit einem Fünf-Jahres-Programm in der Bundesliga etablieren.

Der 1. FC Köln durchlebt derzeit die schwerste Zeit seit Vereinsbestehen. Der Aufstieg ist schon abgehakt, die Domstädter dümpeln auf Rang zehn der 2. Bundesliga herum. Doch Trainer Christoph Daum blickt optimistisch in die Zukunft und will die "Geißböcke" mit einem Fünf-Jahres-Programm wieder in der Bundesliga etablieren.

"Im Augenblick ist es sehr viel Arbeit, weil wir den FC wieder aufs Erfolgsgleis führen müssen. Im Moment stehen wir auf einem Nebengleis im Bummelzug. Das Ziel ist es, mit Köln im Konzert der Großen dabei zu sein", sagte der 53-Jährige im Interview der Stuttgarter Zeitung. Am Montag hatten die Rheinländer bei Tabellenführer Karlsruher SC mit 1:2 verloren.

Langfristiges Ziel: Das internationale Geschäft

Im Augenblick rangieren die Kölner mit zwölf Punkten Rückstand auf den dritten Aufstiegsplatz im Mittelfeld der Tabelle. "Ich werde so lange weitermachen, bis ich den 1. FC Köln aus der 2. Liga herausgeführt habe, das ist das kurzfristige Ziel. Mittelfristig geht es darum, den 1. FC Köln in der Bundesliga zu etablieren, und langfristig geht es darum, den FC an die Bundesligaspitze und in den internationalen Bereich zu führen", erklärte der Coach, der einen Vertrag bis 30. Juni 2010 besitzt, seine Visionen beim ersten Bundesliga-Meister.

Daum kann sich vorstellen, dass er sogar seine Fußballlehrer-Laufbahn bei seinem Stammklub beenden wird: "Es könnte in der Tat meine letzte Trainerstation sein. Ich gehe auf die 60 zu. Ich weiß, dass man sich in einer Führungsrolle wahnsinnig einbringen muss. Im Moment ist eine 80-Stunden-Woche für mich Normalität."

Der FC-Cheftrainer machte deutlich, dass er keineswegs das alleinige Sagen im sportlichen Bereich habe. "Das wäre gefährlich und töricht. Das würde ich selbst nicht einfordern. Man kann heute nicht mehr in einem mittelständischen Unternehmen nach Feldherrenart Entscheidungen treffen, sondern muss konsensfähig sein", sagte Daum auf die Frage, ob er freie Hand habe.

© SID

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