Fußball 2.Bundesliga
Deutinger und Unterhaching gehen getrennte Wege

Der abstiegsbedrohte Zweitligist Spvgg Unterhaching und Trainer Harry Deutinger haben sich mit sofortiger Wirkung getrennt. Ein Nachfolger für den 60-Jährigen steht noch nicht fest.

Die 2. Bundesliga vermeldet die zweite Trainerentlassung innerhalb von 24 Stunden. Nachdem sich der TSV 1 860 München am Sonntag von Trainer Walter Schachner getrennt hat, haben auch die Spvgg Unterhaching und Coach Harry Deutinger einen Tag nach der 0:3-Heimpleite gegen den SC Paderborn das Vertragsverhältnis in gegenseitigem Einvernehmen mit sofortiger Wirkung beendet. Bis zur Verpflichtung eines Nachfolgers übernimmt Co-Trainer Ralph Hasenhüttl das Training.

"Wir haben intensive Gespräche geführt und sind einvernehmlich zu der Einigung gekommen, den Vertrag aufzulösen", sagte Hachings Präsident Engelbert Kupka dem DSF am Montagabend. Der Vereinsboss erklärte, dass der seit 1985 im Verein tätige Deutinger ein Opfer der Mannschaft sei. "Wenn man sieht, wie die Mannschaft aufgetreten ist, mussten wir ein Zeichen setzen. Deutinger ist in dieser Situation ein armer Mensch. Die Mannschaft hat den Trainer im Stich gelassen. Er ist nicht irgendein Trainer, er gehört zur Stammformation des Vereins", meinte Kupka.

Der 60-jährige Deutinger, der über 20 Jahre bei Haching tätig war, ist in der laufenden Saison der zweiten Liga der neunte Trainer, der vorzeitig seinen Hut nehmen musste. In der Geschichte des Fußball-Unterhauses war es die 317. Trainerentlassung.

© SID

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