Fußball 2.Bundesliga: DFB und DFL sollen "Fall Helmes" klären

Fußball 2.Bundesliga
DFB und DFL sollen "Fall Helmes" klären

Zweitligist 1. FC Köln hat im Transfer-Gerangel mit Bayer Leverkusen um Angreifer Patrick Helmes den DFB und die DFL eingeschaltet. Beide sollen die "rechtliche Fragestellung" bezüglich der Helmes-Verträge prüfen.

Im Transferstreit um "Geißbock"-Stürmer Patrick Helmes fährt Zweitligist 1. FC Köln weitere Geschütze gegen Bundesliga-Klub Bayer Leverkusen auf. Nun haben die Kölner den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga Gmbh (DFL) eingeschaltet.

"Wir halten den Abschluss der beiden Verträge, die Bayer Leverkusen mit dem Spieler getätigt hat, für nicht rechtmäßig, da nach unserer Überzeugung gegen das Reglement der DFL/DFB und Fifa (Fußball-Weltverband, d.Red.) verstoßen wurde", erklärte Kölns Anwalt Bodo Jost in einer Presse-Mitteilung des FC. Deshalb wurden DFB und DFL um "Prüfung der rechtlichen Fragestellung gebeten". Köln kündigte an, die Entscheidung von Verband und Liga akzeptieren zu wollen.

Köln verlängerte Vertrag bis 2008

In der vergangenen Woche hatte Helmes bekannt gegeben, im Sommer oder spätestens im Sommer 2008 zu Bayer wechseln zu wollen. Der ehemalige U21-Nationalspieler hat entsprechende Verträge beim Werksklub bereits unterschrieben. Der 1. FC Köln hatte den noch bestehenden Kontrakt mit Helmes per Option bis 30. Juni 2008 verlängert.

"Der Lizenzspielervertrag zwischen dem 1. FC Köln und Patrick Helmes gibt dem 1. FC Köln das Recht, die Option auf eine einjährige Vertragsverlängerung bis spätestens zum 30. April auszuüben. Dritte können keinen anderen Zeitpunkt bestimmen. Der vermittelte Eindruck, der 1. FC Köln habe zu spät optioniert, ist somit falsch", teilte Jost mit.

© SID

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