Fußball 2.Bundesliga
DFB zieht Olic und Eduardo aus dem Verkehr

Ivica Olic und Carlos Eduardo wurden vom DFB-Sportgericht nach ihrer Prügelei in einem Testspiel für zwei Bundesligaspiele gesperrt. Torsten Frings kam glimpflicher davon.

Der heiß ersehnte Bundesliga-Rückrundenauftakt fällt für Ivica Olic ins Wasser. Ausgerechnet im Spiel gegen seinen künftigen Arbeitgeber Bayern München am kommenden Freitag muss der Torjäger des Hamburger SV den ersten Teil einer vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängten Zwei-Spiele-Sperre absitzen. Der DFB ahndete damit die Schlägerei des kroatischen Stürmers mit dem Brasilianer Carlos Eduardo im Testspiel gegen 1 899 Hoffenheim. Eduardo wurde ebenso wie Olic für jeweils zwei Liga- und drei Freundschaftsspiele gesperrt.

Bis zuletzt hatte der HSV auf ein milderes Urteil gehofft, akzeptierte die Strafe aber ebenso wie Hoffenheim. Olic hingegen hält seine Strafe für zu hart: "Eine Sperre für die Bundesliga ist aus meiner Sicht nicht in Ordnung. Passiert ist die Sache in einem Testspiel. Und es war auch nicht so schlimm wie es auf den Fotos aussieht."

HSV verzichtet auf einen Einspruch

Fotos und TV-Bilder vom Test im spanischen La Manga waren dem 29-jährigen Angreifer zum Verhängnis geworden - erst ihre Deutlichkeit veranlasste den DFB zum Handeln. Beim 2:0-Sieg der Hanseaten gegen den Herbstmeister waren Olic und Eduardo in der vergangenen Woche aneinander geraten und hatten sich mit Schubsern und Schlägen ins Gesicht malträtiert. Beide sahen daraufhin Rot. Nach Ansicht der TV-Bilder hatte der DFB-Kontrollausschuss nachträglich einen Sonderbericht des spanischen Unparteiischen angefordert und ein Verfahren eröffnet.

Der HSV verzichtete auf einen Einspruch gegen das Urteil, womit Olic ausgerechnet beim Nord-Süd-Schlager gegen die Bayern fehlen wird. Erst vor drei Wochen hatte er einer Drei-Jahres-Vertrag ab dem kommenden Sommer beim Rekordmeister unterschrieben. Zudem muss der Nationalspieler eine Woche später im Gastspiel der Hamburger beim Karlsruher SV pausieren.

Frings hat nach seiner verbalen Entgleisung Glück

Wie der HSV akzeptierte auch Herbstmeister Hoffenheim das DFB-Urteil. Damit fehlt Eduardo dem Aufsteiger in den Punktspielen gegen Energie Cottbus (31. Januar) und bei Borussia Mönchengladbach (7. Februar).

Lediglich eine Sperre von drei Freundschaftsspielen erhielt indes Werder Bremens Torsten Frings. Der 31-Jährige hatte in der 81. Minute des Bremer Freundschaftsspieles gegen Galatasaray Istanbul am 13. Januar im türkischen Belek die Rote Karte wegen Schiedsrichter-Beleidigung gesehen.

© SID

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