Fußball 2.Bundesliga
Doping-Prozess gegen Vucicevic am 2. Dezember

Nemanja Vucicevic muss sich am 2. Dezember vor dem DFB-Sportgericht verantworten. Der Stürmer war nach dem 2:0-Sieg seiner "Löwen" gegen Wacker Burghausen positiv auf das Dopingmittel Finasterid getestet worden.

Der bei Zweitligist 1 860 München unter Dopinverdacht stehende Stürmer Nemanja Vucicevic muss sich am 2. Dezember ab 11.30 Uhr in Frankfurt/Main vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verantworten. Gleichzeitig wird auch über den Einspruch des Liga-Konkurrenten Wacker Burghausen gegen die Wertung der Partie gegen die "Löwen" (0:2) am 4. November entschieden.

Vucicevic war beim Spiel in Burghausen positiv auf das Dopingmittel Finasterid getestet worden. Das Präparat war in einem Haarwuchsmittel enthalten, das der Mittelfeldspieler ohne Absprache mit der ärztlichen Abteilung der Sechziger eingenommen hatte. Der 26-Jährige hatte auf eine B-Probe verzichtet.

Parallelen zu Kickers Emden

In einem ähnlichen Fall waren Regionalligist Kickers Emden erst am Freitag drei Punkte abgezogen worden. Bei den Norddeutschen war Falk Schindler nach der Partie bei Fortuna Düsseldorf (2:1) ebenfalls positiv auf das maskierende Dopingpräparat getestet worden. Der Spieler hatte in dieser Partie einen Treffer erzielt. Neben dem Abzug der drei Punkte wurde zudem Schindler für sechs Monate gesperrt.

Den Münchnern droht im schlimmsten Fall der Abzug von drei Punkten. Anstelle eines Punkt-Abzugs kommen als mögliche Strafen auch die Wiederholung der Partie oder lediglich eine Einzelstrafe gegen den Spieler in Frage.

© SID

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