Fußball 2.Bundesliga
Dresden und Cottbus droht Bestrafung durch den DFB

Dynamo Dresden und Energie Cottbus müssen nach den Vorfällen in der Begegnung am 5. Dezember mit einer Bestrafung durch den Deutschen Fußball-Bund rechnen. Die Partie war nach 80 Minuten unterbrochen worden.

Dynamo Dresden und Energie Cottbus drohen nach den Vorfällen im Zweitligaspiel am vergangenen Montag Konsequenzen durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der Kontrollausschuss unter Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) hat die Ermittlungen aufgenommen, die DFB-Sicherheitsabteilung forderte die beiden Klubs zur Abgabe ihrer Stellungnahmen bis zum 12. Dezember auf. Die Partie musste wegen des Abschießens von Feuerwerkskörpern aus dem Gästefanblock nach 80 Minuten unterbrochen werden, auch mit einem Feuerzeug wurde geworfen.

"Ein Feuerzeug zuviel"

"Das aus den Zuschauerrängen von Dynamo-Seite geworfene Feuerzeug ist eindeutig eins zuviel", räumte der Dresdner Verein in einer Pressemitteilung bereits ein. Nach den gleichen Vorkommnissen in den Spielen gegen Paderborn (25. September) und Aachen (17. Oktober) war Dynamo erst in dieser Woche zu eine Geldstrafe in Höhe von 8 000 Euro verurteilt worden.

Laut Mitteilung ist Dynamo aber auch stolz auf die eigenen Anhänger, weil diese die Provokationen der Cottbuser Fans nicht in gleicher Art mit Böllern, Rauchbomben und Raketen beantwortet hätten. Fragen der Sicherheit sollen im Verein weiter diskutiert werden. "Es bleibt aber festzustellen, dass die Gegebenheiten im Dresdner Stadion und die zu milden gesetzlichen Grundlagen wesentliche Hindernisse bei der Bekämpfung solcher Gewalt sind", hieß es dazu.

© SID

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