Fußball 2.Bundesliga
Duell der Traditionsklubs am Aachener Tivoli

Im Montagspiel der 2. Bundesliga kommt es heute zum Aufeinandertreffen zweier traditionsreicher Klubs. Der Vizemeister von 1969, Alemannia Aachen, empfängt auf dem Tivoli Eintracht Braunschweig, den Titelträger von 1967.

Tradition pur heißt es heute Abend beim Aufeinandertreffen von Alemannia Aachen und Eintracht Braunschweig im letzten Spiel des zwölften Spieltags der 2. Bundesliga. Die Eintracht als Meister der Saison 1966/67 tritt beim Vizemeister der Saison 1968/69 am Aachener Tivoli an. Für beide Teams geht es allerdings nicht um Meisterehren, sondern um den Anschluss an die Spitzengruppe in der Liga.

Aachen vor heimischem Publikum zuletzt erfolglos

Braunschweig rangiert momentan auf Platz acht und Coach Michael Krüger sieht sein Team nach dem jüngsten dreifachen Punktgewinn gegen die Sportfreunde Siegen wieder in ruhigerem Fahrwasser: "Nach dem Sieg gegen Siegen ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft wieder etwas gelöster. Zum ersten Mal in dieser Saison hatte die Mannschaft eine wirkliche Klippe zu umschiffen, und das hat sie gut gemacht."

Aachen hingegen ist bislang hinter den Erwartungen zurück geblieben und steht mit 16 Punkten lediglich auf dem elften Tabellenplatz, nachdem das erklärte Ziel der Tivoli-Truppe für diese Saison der Aufstieg ins Fußball-Oberhaus ist. Zudem verloren die Schwarz-Gelben die letzten beiden Heimspiele jeweils mit 0:1.

Hecking: "Auch gegen Braunschweig wieder zu Null spielen"

"Wir wollen auch gegen Braunschweig wieder zu Null spielen. Das hat mir in München gut gefallen", äußerte sich Dieter Hecking und hofft auf die Spielstärke seiner Mannschaft: "Ich hoffe, dass wir in spielerischer Hinsicht noch Potenzial haben. Einstellung, Engagement und Zweikampfstärke haben gegen 1 860 schon gestimmt."

Verzichten muss der Übungsleiter auf Rekordspieler Willi Landgraf, der sich in der Partie gegen 1 860 München am vergangenen Montag einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zuzog. Topscorer Sascha Rösler wird wegen seiner fünften Gelben Karte nicht mit von der Partie sein. Eher unwahrscheinlich ist der Einsatz von Thomas Stehle, der durch eine Wadenverletzung gehandicapt ist. Eintracht-Coach Krüger kann personell gesehen aus dem Vollen schöpfen.

© SID

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