Fußball 2.Bundesliga
Duisburg besiegt Fürth und setzt sich oben fest

Der MSV Duisburg hat seine Aufstiegsambitionen untermauert. Am elften Spieltag der 2. Bundesliga feierte das Team von Milan Sasic einen 2:0-Sieg gegen die Spvgg Greuther Fürth.

Der MSV Duisburg bleibt in der 2. Bundesliga dem Spitzenduo Hertha BSC Berlin und Erzgebirge Aue auf den Fersen, die Spvgg Greuther Fürth hat sich dagegen zunächst mal aus der Spitzengruppe verabschiedet. Im Topspiel des elften Spieltags wahrte der MSV durch ein 2:0 (1:0) gegen die Franken seine weiße Weste im eigenen Stadion. Goran Sukalo sorgte mit seinen ersten Saisontoren in der 28. und 83. Minute für den sechsten Heimsieg der Duisburger in dieser Saison, während die Gäste einschließlich Pokal zum vierten Mal in Folge als Verlierer vom Platz gingen.

"Meine Mannschaft hat nach der Niederlage in Düsseldorf die Prüfung bestanden", sagte MSV-Trainer Milan Sasic mit Rückblick auf das 0:1 im Westduell am vergangenen Montag bei der Fortuna. Sein Kollege Mike Büskens haderte dagegen mit den vergebenen Chancen: "Heute war mehr drin, aber wenn man seine Chancen nicht nutzt, geht man ohne Punkte vom Platz."

Dominanz von Beginn an

Die Gastgeber dominierten von Beginn an die Begegnung und hätten bereits vor der Pause höher in Führung liegen müssen. Aber Julian Koch und Olcay Sahan vergaben kurz vor dem Halbzeitpfiff jeweils das mögliche 2:0 für die Hausherren, die am Ende ihren besten Zweitligastart feiern konnten.

Vor 11 249 Zuschauern fand Greuther Fürth nach der Pause besser ins Spiel gegen das Team von Sasic, der seine Mannschaft gegenüber dem 0:1 in Düsseldorf auf drei Positionen verändert hatte. Nachdem Nicolai Müller die einzige Möglichkeit der Fürther vor der Pause kläglich vergeben hatte, verbuchte die Mannschaft von Mike Büskens im zweiten Durchgang durch Leonhard Haas und Kingsley Onuegbu weitere hervorragende Möglichkeiten zum Ausgleich. Der MSV versäumte seinerseits durch Filip Trojan die Gelegenheit, frühzeitig zu erhöhen.

Beim MSV überzeugten vor allem Sukalo und Kapitän Koch. Schlussmann Max Grün und Haas waren die stärksten Akteure bei den Franken.

© SID

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