Fußball 2.Bundesliga
Duisburg will in Augsburg vorlegen

Der MSV Duisburg kann heute mit einem Sieg in Augsburg zum Auftakt des 29. Zweitliga-Spieltages den Druck auf die Aufstiegs-Konkurrenz erhöhen. Hansa Rostock dagegen steht in Braunschweig vor einem Meilenstein.

Dem MSV Duisburg steht ein entspanntes Wochenende ins Haus - vorausgesetzt, die "Zebras" holen zum Auftakt des 29. Spieltages der 2. Bundesliga am heutigen Freitag (18 Uhr/live bei arena) drei Punkte bei Aufsteiger FC Augsburg. Dann nämlich stünde die Konkurrenz um den dritten Aufstiegsplatz am Sonntag gehörig unter Druck. Hansa Rostock kann mit einem Sieg in Braunschweig den Aufstieg fast schon perfekt machen, 1 860 München will seinen Höhenflug in Paderborn fortsetzen.

Duisburg will vorlegen

Nach dem klaren 4:0 gegen Offenbach will der MSV nachlegen. Derzeit beträgt der Vorsprung der Meidericher auf den vierten Rang nur einen Punkt. Sollte die Mannschaft von Trainer Rudi Bommer heute den 14. Saisonsieg einfahren, würde Duisburg eine weitere Woche auf einem Aufstiegsrang stehen. Doch Augsburg wird sich mit aller Macht gegen eine Heimniederlage stemmen. Der Aufsteiger steht auf einem hervorragenden siebten Rang und will diesen nicht leichtfertig hergeben. Zwar setzte es nach drei Siegen in Serie am vergangenen Sonntag eine 0:2-Niederlage beim SC Freiburg, dennoch sind die Augsburger gut in Form. Aufpassen muss der MSV vor allem auf Torjäger Axel Lawaree, der bereits zehn Saisontore auf dem Konto hat.

Seit langer Zeit könnte Hansa Rostock wieder zu Spitzenreiter Karlsruher SC aufschließen. Der Rückstand vor dem Auswärtsspiel bei Schlusslicht Eintracht Braunschweig beträgt drei Punkte. Die Tabellenspitze ist aufgrund des schlechteren Torverhältnisses aber schier unerreichbar. Mit sechs Toren Unterschied müssten die Hanseaten gewinnen, um den KSC vorübergehend zu verdrängen. Trainer Frank Pagelsdorf aber wird schon mit einem knapperen Sieg zufrieden sein. Dann nämlich wäre der Hansa-Kogge der Aufstieg bei fünf ausstehenden Spielen kaum noch zu nehmen. Für Braunschweig geht es dagegen nur noch um die Ehre. Zwölf Zähler fehlt der Eintracht zum rettenden Ufer, der Gang in die Regionalliga ist nicht mehr abzuwenden.

Im dritten Spiel empfängt der SC Paderborn die formstarken "Löwen" von 1 860 München. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Spitzenreiter KSC (2:0) reisen die Münchner mit breiter Brust nach Westfalen. Der Aufstieg ist bei acht Punkten Rückstand zwar nicht mehr realistisch, für Trainer Marco Kurz und seine Mannen aber geht es darum, die Saison erfolgreich zu beenden und Mut für die kommende Spielzeit zu schöpfen. Paderborn weist derzeit fünf Zähler Vorsprung vor den Nicht-Abstiegsplätzen auf. Noch sind die Gastgeber also nicht gerettet und brauchen noch ein paar Punkte. Am besten schon gegen die 60er.

© SID

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