Fußball 2.Bundesliga
Dutt: "Freue mich riesig auf die neue Aufgabe"

Der SC Freiburg hat am Freitag Robin Dutt offiziell als Nachfolger des im Sommer scheidenden Trainers Volker Finke vorgestellt. Die Arbeit seines Vorgängers sei "Ansporn und Verpflichtung zugleich", erklärte Dutt.

Jetzt ist es perfekt: Robin Dutt löst ab der kommenden Saison Trainer-Urgestein Volker Finke beim Zweitligisten SC Freiburg ab. Der 42-jährige Dutt trainiert derzeit den Süd-Regionalligisten Stuttgarter Kickers. Über die Länge des Vertrages in Freiburg wollte der Klub am Freitag bei der Präsentation keine Angaben machen.

Bereits am Mittwoch war durchgesickert, dass Dutt der Nachfolger von Finke wird, dessen Abschied nach knapp 16 Jahren bereits seit Dezember 2006 feststeht. "Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe und weiß, was für eine tolle Arbeit Finke in vielen Jahren hier geleistet hat. Das ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich", erklärte Dutt. Vor seinem Engagement bei den Stuttgarter Kickers hatte der gelernte Industriekaufmann die TSF Ditzingen und die TSG Leonberg gecoacht.

Gerüchte über Finkes Verbleib hinfällig

Damit sind die wochenlangen Spekulationen über einen vermeintlichen Verbleib Finkes bei seinem Stammklub endgültig beendet. Nach dem Höhenflug der seit neun Runden ungeschlagenen Freiburger mit sieben Siegen und dem Sprung auf Platz sieben hatte es Gerüchte gegeben, der derzeit dienstälteste Trainer im deutschen Profi-Fußball könnte seine Entscheidung bei einem etwaigen Aufstieg in die Eliteliga doch noch einmal überdenken.

Auch die Freiburger Führungsriege ist erleichtert, endlich eine Lösung für die Finke-Nachfolge gefunden zu haben. "Wir sind sehr froh mit Robin Dutt einen engagierten, jungen Trainer verpflichtet zu haben. Er passt gut in unser Anforderungsprofil", sagte Freiburgs Präsident Achim Stocker und nannte eines der Entscheidungskriterien: "Dutt teilt unsere Ausbildungsphilosophie."

Damir Buric wird Co-Trainer

Der indisch-stämmige Dutt hatte als Kind einige Jahre im Schwarzwald verbracht und die Entwicklung des Ex-Bundesligisten aus Freiburg stets verfolgt. "Der SC stand auf meiner persönlichen Wunschliste immer ganz oben. Mir hat die Nachhaltigkeit, mit der der Verein seine Geschäfte vorangetrieben hat, nicht zuletzt im Ausbildungsbereich, immer sehr imponiert", berichtete der Familienvater und blickte voller Zuversicht in die Zukunft. Dutt: "Nun möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dieses Konzept mit neuen Ideen zu unterstützen und weiterzuentwickeln." Als Co-Trainer wird Damir Buric fungieren, der bereits im Stab von Finke mitarbeitet.

© SID

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