Fußball 2.Bundesliga
FCK-Fans sorgen für Sachschäden in Hoffenheim

Randalierende Fans des 1. FC Kaiserslautern haben vor der Zweitliga-Begegnung bei 1 899 Hoffenheim für einen hohen Sachschaden gesorgt. Mit dem FCK soll nun über eine Beteiligung an der Instandsetzung gesprochen werden.

Vor dem Anpfiff des Zweitligaspiels zwischen 1 899 Hoffenheim und dem 1. FC Kaiserslautern haben randalierende FCK-Fans einen Sachschaden von mehreren tausend Euro verursacht. Dabei ist hinter einem Tor das Ballfangnetz mitsamt der Aluminium-Masten herunter gerissen worden. "Wir sind froh, dass sich dabei niemand verletzt hat. Wir werden nun die genause Höhe des Schadens ermitteln und dann mit dem FCK über eine Beteiligung an der Instandsetzung sprechen", sagte TSG-Pressesprecher Markus Sieger am Samstag dem sid.

Direkt nach dem Spiel hatte sich Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp noch sehr besorgt über die Auswüchse gezeigt und nochmals öffentlich die Aussage von Manager Christian Heidel vom Ligakonkurrenten FSV Mainz 05 kritisiert. "Herr Heidel erntet nun das, was er gesät hat. Und wir müssen es ausstehen", erklärte der Milliardär gegenüber dem DSF. Heidel hatte nach dem 0:1 der Mainzer beim Neuling vor einigen Wochen kritisiert, dass ein Klub wie Hoffenheim einen der 36 Plätze im deutschen Profifußball einnehme.

"Vieles war weit unter der Gürtellinie"

Schon beim Auswärtsspiel des Neulings, der mit millionenschweren Neuverpflichtungen für Aufsehen gesorgt hat, beim FC Augsburg wären Hoffenheims Spieler und Hopp angefeindet worden. "Vieles war weit unter der Gürtellinie", sagte der Mäzen und meinte zu möglichen Sanktionen seitens des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) oder der Deutschen Fußball Liga Gmbh (DFL): "Das wird schwierig. Aber ich nehme an, dass den Herren aus Mainz hinter den Kulissen gesagt wird, was geht, und was nicht geht."

Der Klub selber will nicht weiter in die Offensive gehen. "Wir wollen kein Fass aufmachen und Emotionen schüren. Wir wollen weiter sportliche Schlagzeilen schreiben. Ich denke, dass sich das Bild ändern wird", sagte Sieger.

© SID

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