Fußball 2.Bundesliga
FCK peilt auf dem Betzenberg den Gipfelsturm an

Im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf kann Kaiserslautern heute die Tabellenführung erobern. Die heimstarke Spielvereinigung aus Fürth empfängt zudem "Kellerkind" Koblenz.

Sollte alles rund laufen am zehnten Spieltag der 2. Bundesliga für den 1. FC Kaiserslautern, könnten die "Roten Teufel" auf dem heimischen Betzenberg den Tabellengipfel stürmen. In einem der drei Freitagsspiele hat der FCK heute ab 18 Uhr (live bei Sky) Fortuna Düsseldorf zu Gast.

Mit einem Sieg gegen den Aufsteiger würden die Gastgeber (21 Punkte) zumindest bis zum Montagsspiel, in dem der aktuelle und punktgleiche Tabellenführer Arminia Bielefeld im Ostwestfalenderby in Paderborn antritt, den Platz an der Sonne inne haben.

Das Team vom Betzenberg ist in der laufenden Saison in bestechender Form, hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen und ging noch in keinem Ligaspiel als Verlierer vom Platz. Wirft man einen Blick auf die Bilanz gegen den kommenden Gegner, spricht zudem alles für einen "Dreier" des Teams um Cheftrainer Marco Kurz: Von den bislang 23 Heimspielen gegen Düsseldorf verloren die Lauterer nur eines - und die Niederlage liegt bereits über 30 Jahre zurück (0:2 am 27. November 1976 in der Bundesliga).

Kurz: "An die Leistungsgrenze stoßen"

Dennoch dürften die Pfälzer gewarnt sein vor dem Gast aus der Modestadt, der nur eine seiner jüngsten fünf Begegnungen verloren hat. Marco Kurz ist sich jedenfalls der Stärke des Gegners bewusst. "Düsseldorf spielt sehr geordnet und diszipliniert. Unser Ziel ist es wieder an unsere Leistungsgrenzen zu stoßen", appeliert der FCK-Trainer an seine Spieler.

Auf des Gegners Platz zeigten sich die Düsseldorfer bis dato allerdings ohne Fortune, kassierte die Mannschaft von Coach Norbert Meier doch auswärts drei Niederlagen in vier Spielen und blieb in zwei davon ohne eigenen Treffer.

In einem weiteren Freitagsspiel hat Greuther Fürth die TuS Koblenz zu Gast. Die Spielvereinigung hat vier ihrer vergangenen fünf Pflichtspiele gewonnen. Mit zwölf erzielten Toren stellen die Fürther zudem die beste Heim-Offensive der Liga. "Wir wollen uns im oberen Bereich stabiler festsetzen. Dazu gehört ein gutes Spiel und ein Sieg", sagt "Kleeblatt"-Trainer Benno Möhlmann. "Kellerkind" Koblenz ist seit sieben Spielen sieglos. Zuletzt verzeichnete die TuS aber einen kleinen Aufwärtstrend und holte in drei der letzten vier Spiele zumindest einen Zähler.

Ahlen will endlich ersten "Dreier"

Abgerundet wird der Freitag mit der Partie zwischen Rot Weiss Ahlen und dem FC Augsburg. Die Ahlener warten auch nach neun Saisonspielen weiter auf den ersten "Dreier". Nach zuvor fünf Niederlagen in Folge gelang den Gastgebern beim Debüt von Trainer Christian Hock immerhin ein 1:1 in Koblenz. Deutlich positiver lautet die Bilanz der Augsburger. Der FC ist seit acht Spielen ungeschlagen, erreichte zuletzt aber drei Mal in Serie nur ein Unentschieden.

© SID

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