Fußball 2.Bundesliga
"Fohlen" empfangen OFC, Fürth zu Gast in Paderborn

Borussia Mönchengladbach empfängt zum Auftakt des 14. Spieltags des 2. Bundesliga heute ab 18 Uhr die Kickers Offenbach. Der SC Paderborn spielt zu Hause gegen die Spvgg Greuther Fürth, Jena ist in Osnabrück zu Gast.

Zum Auftakt des 14. Spieltags stehen heute in der 2. Bundesliga ab 18.00 Uhr vier Begegnungen auf dem Programm. Borussia Mönchengladbach empfängt die Kickers Offenbach, die Spvgg Greuther Fürth ist beim SC Paderborn 07 zu Gast, die TuS Koblenz muss beim SC Wehen Wiesbaden antreten und der VfL Osnabrück hat ein Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena.

Das seit zehn Partien ungeschlagene Team von Borussia Mönchengladbach könnte mit einem Sieg gegen Offenbach die Tabellenführung erfolgreich verteidigen. "Fohlen"-Trainer Jos Luhukay kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen - beim Abschlusstraining fehlten nur Robert Fleßers (Knie-OP) und Sebastian Schachten (Aufbautraining nach Muskelfaserriss).

"Wollen Fans einen Sieg schenken"

Der Einsatz von Sascha Rösler entscheidet sich erst kurzfristig, Borussias Nummer zehn hatte am Freitag nach überstandener Magen-Darm-Grippe erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. Nach der zweiwöchigen Spielpause zeigte sich Luhukay optimistisch, dass der Tabellenführer auch nach diesem Spieltag weiter an der Spitze stehen wird. Seine Mannschaft sei mental und körperlich in Form, "wir wollen den Fans ein gutes Spiel und einen Sieg schenken", sagte der Niederländer.

Auch der neue Coach der Offenbacher Kickers, Jörn Andersen, hat die zweiwöchige Spielpause offenbar genutzt. Der ehemalige Gladbacher Co-Trainer übte mit seinem Team sein angedachtes Offensivkonzept ein und sprach "von kleinen Schritten", die seine Elf tagtäglich nach vorne machen würde.

Andersen will "was mitnehmen"

Außerdem sind auf Seiten der Hessen einige verletzte Spieler wieder zurück. Oualid Mokhtari, Niko Bungert und Dino Toppmöller waren genauso wieder beim Training dabei wie Suat Türker, der gegen Mönchengladbach einen Platz in der Anfangsformation sicher zu haben scheint. Sein Sturmpartner könnte Toppmöller heißen. "Er ist seit Dienstag wieder dabei. Wenn sie hundertprozentig fit sind, dann spielen sie auch beide," sagt Andersen. "Wir wollen etwas aus Gladbach mitnehmen", so der 44-Jährige. Verzichten muss Andersen dagegen sicher auf Moses Sichone (Rippenprellung), Adebowale Ogungbure (Zerrung in der Hüfte) und Sidney (Knieprobleme).

Der SC Paderborn will gegen Fürth endlich den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Paderborns Trainer Holger Fach bezeichnete die Begegnung als "eins von 21 Endspielen". Neben den Langzeitverletzten werden auch David Siradze, Sören Halfar sowie Jan Männer zumindest nicht von Beginn an zur Verfügung stehen. Auch mit den Stürmern Timo Röttger, Jovan Damjanovic (beide verletzt) und Danko Boskovic (erst seit wenigen Tagen wieder im Training) rechnet Fach nicht.

"Kleeblätter" auswärts stark

Dagegen wird René Müller auf der Bank sitzen und möglicherweise zu einem Kurzeinsatz kommen. Im bisherigen Saisonverlauf präsentierten sich die "Kleeblätter" aus Fürth bislang in guter Form und verloren nur eins von sechs Spielen auf fremdem Platz. Dabei kassierte das Team insgesamt nur fünf Gegentore, so wenig wie keiner der Konkurrenten.

Auch der SV Wehen Wiesbaden strebt die ersten drei Punkte der Saison in der heimischen Brita-Arena an. "Die Chancen, die wir in den letzten Spielen vergeben haben, müssen wir gegen Koblenz nutzen", fordert Trainer Christian Hock. "Es ist an der Zeit, wieder ein Spiel zu gewinnen, auch wenn die TuS Koblenz ein unangenehmer Gegner werden wird."

"Die Mannschaft ist heiß"

Wehen, das zuletzt dreimal Unentschieden spielte, wartet bereits seit fünf Begegnungen auf einen Sieg. Koblenz hat aus den jüngsten drei Auswärtsspielen zwei Zähler eingefahren. "Die Partie gegen Koblenz ist ein entscheidendes Spiel, die Mannschaft ist heiß darauf. Wir wollen mit einem möglichst bequemen Polster und der entsprechenden Stimmung in die Winterpause gehen angesichts der schweren Rückrunden-Spiele", so Hock weiter.

Im letzten Spiel des Tages will der VfL Osnabrück gegen Carl Zeiss Jena seine Heimserie weiter ausbauen. Von den bisherigen Auftritten auf eigenem Platz hat der VfL keins verloren (vier Siege, zwei Unentschieden). Tabellenschlusslicht Jena ist dagegen bereits seit sechs Auftritten sieglos.

© SID

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