Fußball 2.Bundesliga
Frankfurt mit Teamlösung nach Reisig-Rauswurf

Zweitligist FSV Frankfurt will den Abgang von Geschäftsführer Bernd Reisig mit einer Teamlösung kompensieren. Vereinspräsident Julius Rosenthal hilft bei der Umsetzung der Lösung.

Zweitligist FSV Frankfurt will den Rücktritt von Geschäftsführer Bernd Reisig mit einer Teamlösung auffangen. Die bisherigen Prokuristen Clemens Krüger und Jens-Uwe Münker sowie der bisherige Sportchef Uwe Stöver übernehmen ab sofort gemeinsam die Geschäftsführung. Ihnen steht Vereinspräsident Julius Rosenthal zur Seite.

Diplom-Kaufmann Clemens Krüger wird für die Finanzen zuständig sein, Münker soll sich um organisatorische Abläufe kümmern, Stöver behält die Zuständigkeit im sportlichen Bereich. "Bernd Reisig war jahrzehntelang das Gesicht des FSV Frankfurt. Sein Rücktritt ist ein herber Verlust für uns, der nicht mit einer Person aufgefangen werden kann. Aus diesem Grund ist die Verteilung der Geschäftsführung auf drei Schultern eine gute Entscheidung", sagte Krüger: "Wir werden den FSV finanziell vernünftig weiterführen und alle Kräfte mobilisieren, um den erfolgreichen Weg des FSV fortzuführen."

Der ehemalige Bundesligaprofi Stöver bekräftigte, dass sich "für den gesamten sportlichen Bereich des FSV Frankfurt durch die vorgenommene Umstrukturierung nichts ändern wird." Präsident Rosenthal zeigte sich "froh darüber, dass wir eine gemeinsame Lösung präsentieren konnten. Dementsprechend vereint möchten wir den erfolgreichen Weg des FSV Frankfurt weitergehen."

Reisig war am Samstag wie erwartet zurückgetreten. Der Grund für den Rückzug des Funktionärs war die Hängepartie um den Neubau der Haupttribüne des Stadions am Bornheimer Hang. Der Künstleragent, der unter anderem Sängerin Nena managte, hatte in monatelangen Verhandlungen mit Politikern auf eine schnelle Lösung gedrängt. Reisig konnte sich aber nicht durchsetzen. Insgesamt war Reisig beim FSV knapp 20 Jahre tätig.

© SID

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