Fußball 2.Bundesliga
Freiburg bittet den FCK zum Verfolgerduell

Ganz im Zeichen des Aufstiegskampfs steht heute der 26. Spieltag der 2. Bundesliga. Das Topspiel steigt an der Dreisam, wo der SC Freiburg den 1. FC Kaiserslautern erwartet. Der MSV Duisburg trifft auf Wacker Burghausen.

Am 26. Spieltag der 2. Bundesliga richten sich heute (ab 14 Uhr, live bei arena) die Blicke in die oberen Tabellenregionen. Gleich in vier der fünf Begegnungen sind Mannschaften im Einsatz, die sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Beim Duell zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FC Kaiserslautern kommt es sogar zu einem echten "Sechs-Punkte-Spiel".

Mit sechs Siegen und zwei Unentschieden sind die Breisgauer das beste Team der Rückrunde, zuletzt gab es vier Heimsiege in Folge. "Wir wollen natürlich versuchen, das Spiel zu gewinnen, um unsere gute Tabellensituation weiterzuentwickeln", gab Trainer Volker Finke die Marschroute aus. Verzichten muss der im Sommer scheidende Coach auf die beiden Innenverteidiger Boubacar Diarra und Otar Chisanejischwili. Hinter dem Einsatz von Jonathan Pitroipa steht noch ein Fragezeichen.

Sorgen hat auch FCK-Trainer Wolfgang Wolf, der ohne Azar Karadas und Noureddine Daham auskommen muss. Im Breisgau setzt der Coach daher auf Kampf: "Wenn man Freiburg spielen lässt, dann spielen sie dich an die Wand. Wir müssen die Zweikämpfe gewinnen und die Räume ganz eng machen", verlangte Wolf. Der FCK spielte in den vergangene zehn Partien sechs Mal remis.

"Zebras" hoffen auf Trendwende

Der Sieger des Spitzenspiels wird den MSV Duisburg unter Druck setzen, der aktuell den begehrten dritten Platz inne hat. Gegner der "Zebras" ist heute der Tabellenvorletzte Wacker Burghausen. Trainer Rudi Bommer hofft auf eine Wende. "Der Mannschaft geht es nicht gut, sie ist nach den drei Niederlagen in Folge verunsichert, also dürfen wir am Sonntag in dem so wichtigen Spiel gegen Burghausen nicht auf Teufel komm raus die Offensive suchen", so der Coach. Wacker allerdings wartet unter Teamcoach Fred Arbinger weiter auf den ersten Sieg.

Ebenfalls auf einen Aufstiegsplatz spekuliert die Spvgg Greuther Fürth (39), die sich am Ronhof mit Tabellenschlusslicht Eintracht Braunschweig auseinandersetzen muss. Während die seit fünf Spielen ungeschlagenen Franken zuletzt mit drei Siegen hintereinander in der Tabelle kletterten, schöpfte die bereits weit abgeschlagene Eintracht (16) am vergangenen Wochenende durch den Heimsieg über Aue zumindest wieder ein klein wenig Hoffnung.

Aue schielt nach oben

Wiedergutmachung für die Niederlage in Braunschweig kann der FC Erzgebirge gegen die Offenbacher Kickers leisten. Auch Aue (39) hat das Aufstiegsrennen noch nicht abgehakt und könnte sich mit dem vierten Heimsieg der Rückrunde in der Spitzengruppe zurückmelden. Der OFC teilte zuletzt zweimal die Punkte, wartet seit sechs Runden auf einen "Dreier" und muss weiter den Blick nach unten richten.

Im fünften Sonntagspiel trifft die Spvgg Unterhaching im Sportpark auf den SC Paderborn. Das 1:4 in Köln bedeutete für die Hachinger einen Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib. Gegen den SCP strebt die Mannschaft von Trainer Harry Deutinger den fünften Heimsieg an, die Gäste gewannen allerdings zwei ihrer letzten vier Auswärtsspiele, und das jeweils "zu Null".

© SID

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