Fußball 2.Bundesliga
Greuther Fürth misst sich mit "Roten Teufeln"

Im Montagspiel der 2. Bundesliga treffen heute die Spvgg Greuther Fürth und Erstliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern aufeinander. Für beide Teams geht es darum, den Kontakt zur Spitzengruppe nicht abreißen zu lassen.

Mit großen Erwartungen waren sowohl die Spvgg Greuther Fürth als auch der 1. FC Kaiserslautern in die Zweitliga-Saison 2006/07 gestartet. Nach elf Spieltagen laufen die Franken ihren eigenen Ansprüchen noch hinterher, der FCK mischt trotz durchwachsener Leistungen voll im Aufstiegsrennen mit. Heute kommt es in Fürth zum direkten Duell (20.15 Uhr/live bei arena und im DSF).

Das Team von Trainer Benno Möhlmann ist zwar seit immerhin drei Punktspielen ungeschlagen, zuhause aber nicht gerade eine Macht. Von fünf Heimspielen konnten lediglich zwei gewonnen werden. Dabei tauchen die Fürther immer wieder brandgefährlich vor des Gegners Tor auf, nur Spitzenreiter KSC hatte nach Spieltag elf mit 29 Saisontoren mehr Treffer auf dem Konto als die Spvgg (20).

Aufpassen sollten die Pfälzer dabei vor allem auf das brandgefährliche Innenverteidiger-Duo der Gastgeber. Andre Mijatovic und Thomas Kleine sind jeweils baumlang, eisenhart und extrem kopfballstark. Der Kroate Mijatovic hat bereits dreimal getroffen, der Rheinländer Kleine mischt mit fünf Treffern gar in der Torjägerliste der 2. Liga ganz weit oben mit.

Stimmungsumschwung in Lautern

FCK-Coach Wolfgang Wolf hat derweil mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen. Junge Spieler wie Daniel Halfar und Florian Fromlowitz beschweren sich über zu wenig Einsatzzeit, während Abwehr-Talent Fabian Schönheim wegen eines Muskelfaserrisses gar nicht erst wird auflaufen können. Trotzdem ist die Stimmung in der Pfalz nach dem befreienden 4:0 über Wacker Burghausen und dem damit verbundenen Sprung auf Rang drei gut.

Jegliche Selbstgefälligkeit versucht Coach Wolf aber bereits im Keim zu ersticken. "Wir waren zu unkonzentriert und nicht aggressiv genug", monierte er prompt, nachdem seine Mannen Wacker locker-leicht vom Platz gefegt hatten. In Fürth soll der FCK schließlich nachlegen. Bei einem Sieg würden die "Roten Teufel" den MSV Duisburg wieder vom dritten Rang ablösen und den Rückstand zu Tabellenführer Karlsruhe auf fünf Punkte verkürzen. Die Fürther wollen genau dies selbstredend verhindern und ihrerseits durch einen dreifachen Punktgewinn auf Position fünf springen.

© SID

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