Fußball 2.Bundesliga: Hansa entführt drei Punkte aus Duisburg

Fußball 2.Bundesliga
Hansa entführt drei Punkte aus Duisburg

Hansa Rostock hat das Spitzenspiel in der 2. Bundesliga beim MSV Duisburg mit 2:1 (1:1) gewonnen. Der MSV ging zwar durch Schlicke (19.) in Führung, doch Yelen (28.) und Shapourzadeh (75.) schafften noch die Wende.

Hansa Rostock ist dem Aufstieg in die Bundesliga ein gehöriges Stück nähergekommen. Die Elf von Trainer Frank Pagelsdorf schob sich durch einen 2:1 (1:1)-Sieg im Spitzenspiel beim MSV Duisburg an den "Zebras" vorbei auf den zweiten Tabellenplatz und verkürzte den Abstand zum Spitzenreiter Karlsruher SC auf drei Zähler. Der Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz, den der 1. FC Kaiserslautern belegt, wuchs auf fünf Punkte. Die Gastgeber verloren dagegen erstmals seit dem Hinspiel gegen Hansa (1:0) und kassierten dabei ihre erste Heimniederlage.

Rote Karte für MSV-Stürmer Lavric

Vor 19 217 Zuschauern in der MSV-Arena brachte Björn Schlicke die Gastgeber in der 19. Minute in Führung. Zafer Yelen (28.) und Amir Shapourzadeh (75.) drehten die Partie jedoch zu Gunsten der Gäste. Duisburg beendete die Partie in Unterzahl, da Angreifer Klemen Lavric nach einem Kopfstoß gegen Stefan Beinlich von Schiedsrichter Wolfgang Stark aus Landshut die Rote Karte gezeigt bekam.

Nur neun Minuten, nachdem Schlicke eine Vorlage von Lavric per Kopf ins Tor verlängert hatte, war er auf der Gegenseite der Pechvogel und fälschte auch Yelens Freistoß per Kopf ins Tor ab. In der 29. Minute hätte Rostocks Sturmführer Enrico Kern die Gäste schon in Führung bringen können, doch der Torjäger scheiterte nach schöner Vorarbeit von Dexter Langen aus kurzer Distanz an Sven Beuckert.

Nach dem Seitenwechsel blieben Torchancen zunächst Mangelware, ehe ein vermeintlicher Treffer von Mihai Tararache beide Teams wieder aufweckte. Sein Schuss aus 20 Metern wurde aber wegen einer Abseitsstellung zurecht ebenso nicht anerkannt wie ein Tor von Mohammadou Idrissou in der 73. Minute. Acht Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Shapourzadeh dann den Rostocker Siegtreffer.

© SID

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