Fußball 2.Bundesliga
Hansa hakt Bundesliga vorerst ab

Ein schneller Aufstieg ist für Hansa Rostock kein Thema: "Wir brauchen eine Phase der Stabilisierung, die zwei, drei Jahre dauern kann", sagte Aufsichtsratschef Hans-Ulrich Gienke.

Nach der Rettung am letzten Spieltag und einer verkorksten Saison will Hansa Rostock die nächsten Jahre in der 2. Fußball-Bundesliga zur Konsolidierung nutzen und hat die Rückkehr ins Oberhaus zunächst auf Eis gelegt.

Alexander Walke im Gespräch

"Ich denke, wir brauchen zunächst eine Phase der Stabilisierung, die zwei bis drei Jahre dauern kann. Das Trainergespann und Manager Rene Rydlewicz müssen sportliche Aufbauarbeit leisten, die dazu führt, dass die Mannschaft zweitliga-tauglich und in der Lage ist, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren", sagte Hansas Aufsichtsratschef Hans-Ulrich Gienke der Ostsee-Zeitung.

Zugleich stärkte Gienke Vorstandschef Dirk Grabow den Rücken. "Ich sehe keine Veranlassung, ihn abzulösen." Grabow habe trotz aller Turbulenzen bewiesen, dass er seiner Aufgabe gewachsen sei.

Veränderungen sind dagegen im Kader geplant. Im Gespräch ist laut Norddeutschen Neuesten Nachrichten unter anderem die Verpflichtung von Torhüter Alexander Walke von Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden.

Auch Carnell und Sebastian ein Thema

Zudem steht der südafrikanische Nationalspieler Bradley Carnell vor einem Wechsel vom Karlsruher SC an die Ostsee. Auch Tim Sebastian soll aus Karlsruhe zurückgeholt werden. Bereits verpflichtet sind die beiden Drittliga-Stürmer Marcel Schied von Eintracht Braunschweig und Enrico Neitzel von Kickers Emden.

Zu verdanken hat Hansa den Klassenerhalt Trainer Andreas Zachhuber. Mit seiner Rückkehr am 8. März fanden die Rostocker in die Erfolgsspur zurück. Keines der elf Spiele unter ihm ging verloren, zum dritten Mal rettete er Hansa am letzten Spieltag und soll nun das Team der Zukunft aufbauen: "Wir haben nicht geschlafen. Wir haben uns jeden Tag abgestimmt. Es kann sein, dass wir in der nächsten Woche schon die ersten Entscheidungen bekannt geben", sagte Zachhuber am Montag.

© SID

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