Fußball 2.Bundesliga: "Hansa-Kogge" sucht ruhigere Gewässer

Fußball 2.Bundesliga
"Hansa-Kogge" sucht ruhigere Gewässer

Während der SC Freiburg, Greuther Fürth und Alemannia Aachen weiter ans Tor zur Bundesliga klopfen wollen, haben Hansa Rostock und der MSV Duisburg am heute andere Sorgen.

Der 18. Zweitliga-Spieltag wird heute (14 Uhr, live auf Premiere) mit fünf Partien fortgesetzt. Hansa Rostock empfängt im Duell der abgestürzten Aufstiegskandidaten den MSV Duisburg, der SC Freiburg will im Spiel der Pokal-Verlierer bei 1 860 München bestehen und Alemannia Aachen den Pokalschreck SV Wehen Wiesbaden auf den Boden der Tatsachen zurückbringen.

Dem 9:1-Kantersieg gegen die TuS Koblenz stehen bei Hansa hohe Pleiten in Kaiserslautern (0:6) und Nürnberg (0:4) gegenüber. Der einstige Aufstiegsheld Frank Pagelsdorf musste seinen Trainerstuhl räumen, doch auch unter Dieter Eilts konnte in vier Partien nur ein "Dreier" verbucht werden. Die Anhänger sind frustriert, in der Tabelle findet sich der letztjährige Bundesligist nur noch auf Position 15 wieder. Eine Hinrunde zum Vergessen für das so ambitioniert in die Spielzeit gestartete Hansa Rostock.

Große Fluktuation an der Ostsee

Nun soll alles besser werden. Für Djordoje Cetkovic (nach Osnabrück), Addy-Waku Menga (zu Werder Bremen II), Christian Rahn (nach Fürth) und die aussortierten Dexter Langen und Zafer Yelen kamen die bundesligaerfahrenen Krisztian Lisztes (EAC Rakospalotai), Sebastian Svärd (Mönchengladbach) und Kevin Schöneberg (Köln) sowie Finne Henri Myntti (Tampere United) als designierter Torjäger. In der ersten Halbzeit des DFB-Pokalspiels beim VfL Wolfsburg (1:5) zeigten die Norddeutschen jedenfalls schon vielversprechende Ansätze.

Auch für den MSV Duisburg lief es alles andere als optimal. Trainer Rudi Bommer wurde im Verlauf der Hinrunde durch Peter Neururer ersetzt, Bernd Korzynietz (aus Wolfsburg) schnürt neuerdings seine Schuhe für die "Zebras". Die letzten vier Partien hat der Tabellenzehnte nicht verloren, doch sprang auch nur ein Sieg dabei heraus.

Eine ebenfalls durchwachsene Hinserie absolvierte 1 860 München, welches den SC Freiburg zu Gast hat. Die "Löwen", die die letzten vier Heimspiele nicht gewinnen konnten und auch im Pokal beim Hamburger SV (1:3) unterlagen, werden voraussichtlich mit den neuen Stefan Aigner (Bielefeld) und Sascha Rösler (Mönchengladbach) ins Spiel gehen. Die Breisgauer mussten im Pokal unter der Woche (1:3 gegen Mainz) ebenfalls die Segel streichen. Bei einem Auswärtssieg würde zumindest bis morgen Abend der Platz an der Zweitliga-Sonne winken.

Aachen und Fürth träumen vom Oberhaus

Die Blicke ebenfalls nach oben gerichtet haben Alemannia Aachen und die Spvgg Greuther Fürth. Die Kaiserstädter spielen bei Karlsruhes Pokalschreck SV Wehen Wiesbaden und dessen neuen Trainer Wolfgang Frank vor. Die Franken, denen mit den aufstiegserprobten Neuen Alexander Voigt (Mönchengladbach) und Rahn endlich der große Wurf gelingen soll, begrüßen den FC Ingolstadt im heimischen Playmobil-Stadion. Während die Alemannia in der laufenden Spielzeit den gegnerischen Platz nur einmal als Sieger verließ (3:0 beim FSV Frankfurt), hat das "Kleeblatt" erst eine Heimpleite (0:1 gegen Kaiserslautern) hinnehmen müssen.

Für den FSV Frankfurt zählt in der Rückrunde nur der Klassenerhalt. Das Team von Thomas Oral befindet sich auf einem guten Weg, wenn sie das Gesicht der letzten beiden Spiele der Hinrunde zeigt. Dort holten die Hessen nämlich vier Zähler aus zwei Spielen, in 15 Partien zuvor aber nur mickrige neun. Der heutige Gegner Rot-Weiss Ahlen absolvierte indes eine weitgehend starke Hinrunde, aus den letzten drei Auftritten brachten die Ostwestfalen aber nicht Zählbares hervor.

© SID

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