Fußball 2.Bundesliga
Hansa Rostock kämpft ums nackte Überleben

Mainz 05 kann zum heutigen Hinrundenfinale der 2. Liga in Oberhausen die Herbstmeisterschaft sichern. Hansa-Trainer Eilts kämpft mit Rostock gegen SV Wehen Wiesbaden ums Überleben.

Der FSV Mainz 05 steht vor einem inoffiziellen Titelgewinn, der wiedererstarkte 1. FC Nürnberg peilt im Süd-Derby bei 1 860 München Rang drei an und in Rostock will Hansa-Trainer Dieter Eilts den Sturz auf einen Abstiegsplatz vermeiden. Zum Hinrundenfinale am 17. Spieltag (heute, 14.00 Uhr) bietet die 2. Bundesliga viele Brennpunkte.

Nach dem Weggang von Jürgen Klopp wurde sein Nachfolger Jörn Andersen mit viel Skepsis in Mainz empfangen. 16 Spieltage später trauert kaum jemand im Umfeld des FSV dem Klopp-Abgang hinterher, denn bei einem Sieg in Oberhausen feiern die Rheinhessen die Zweitliga-Herbstmeisterschaft. Gerade in der Fremde haben die Mainzer einen Lauf, der sich in einer Serie von vier Auswärtssiegen in Folge manifestiert.

Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen dagegen ist bedacht, den Abwärtstrend der vergangenen Wochen zu stoppen. Aus den letzten vier Partien holten die "Kleeblätter" nur einen Punkt. Optimismus schöpft "Rot-Weiß" aber aus der Heimstärke: Gegen Aufstiegsapiranten wie Alemannia Aachen gab es ein Unentschieden, der 1. FC Kaiserslautern und Hansa Rostock wurden mit ohne Punkte wieder nach Hause geschickt.

Rostock seit vier Spielen ohne Torerfolg

Vor dem Kellerduell gegen den SV Wehen Wiesbaden sind die Rostocker das Sorgenkind der Liga. Der Trainerwechsel von Frank Pagelsdorf zu Dieter Eilts scheint wirkungslos zu verpuffen. Nach acht Ligaspielen ohne Sieg und nur einem Punkt geht das Abstiegsgespenst an der Ostsee um. Vorläufiger Tiefpunkt war die Suspendierung von Abwehrchef Gledson. Kuriosum: Der letzte Sieg der Hansestädter war das historische 9:0 gegen die TuS Koblenz, danach trafen die Rostocker in acht Spielen nur noch drei Mal ins gegnerische Netz. Die Wiesbadener sind zwar punktgleich mit Rostock, doch wegen des schlechteren Torverhältnisses als Tabellenvorletzter notiert.

Standen beide Teams zu Saisonbeginn noch im Tabellenkeller, so haben sich 1 860 München und dem 1. FC Nürnberg mittlerweile freigespielt. Im Süd-Gipfel geht es für beide Teams um den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Der aufstrebende "Club" ist seit mittlerweile fünf Spielen ungeschlagen bleibt im Falle eines Sieges in Lauerstellung. Die "Löwen" stagnieren, holten in den vergangenen sechs Spielen nur einen Sieg und spielten zwei Mal Remis.

© SID

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