Fußball 2.Bundesliga
Hauptsponsor übt Kritik an Dynamo-Vorstand

Der Hauptsponsor von Zweitligist Dynamo Dresden hat sich im Trainer-Chaos zu Wort gemeldet und deutliche Kritik an der zunächst angekündigten, dann aber verworfenen Entlassung von Christoph Franke geäußert.

Bei Zweitligist Dynamo Dresden will trotz der vorläufig geklärten Trainerfrage keine Ruhe aufkommen. Nun hat Hauptsponsor "Cleanaway" Kritik an der erst angekündigten und dann verworfenen Entlassung von Coach Christoph Franke geübt. Am 5. Dezember will sich der Geldgeber zu einem Krisengespräch mit der Dynamo-Führung treffen. Dresden ist seit neun Spielen ohne Sieg und belegt Abstiegsplatz 16.

"In dieser Situation würde jeder andere Profi-Verein handeln", sagte Jens Heinig, Geschäftsführer des Geldgebers, der Sächsischen Zeitung: "Ob sie den Trainer rauswerfen oder die Spieler ab sofort auf Händen laufen lassen - Fakt ist: Wenn der Laden nicht läuft, muss sich etwas ändern." Am Sponsoring-Vertrag soll vorerst nicht gerüttelt werden, aber für die künftige Zusammenarbeit spiele es natürlich eine Rolle, wie sich der Verein präsentiere.

Fans hatten auf Gnadenfrist für Franke gedrängt

Dresden hatte auf Druck der Fans den 60-Jährigen Franke eine weitere Gnadenfrist eingeräumt. Damit nahm der heftig in der Kritik stehende Hauptgeschäftsführer Volkmar Köster ein Sieg-Ultimatum zurück, das er vor der Partie gegen die Spvgg Unterhaching (2:3) an Franke gestellt hatte. Franke will mit kurzfristigen Neuverpflichtungen die Wende schaffen - allerdings erscheint erst am kommenden Montag und Dienstag mit dem bundesligaerfahrenen Andrej Panadic ein Spieler zum Probetraining.

© SID

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