Fußball 2.Bundesliga
Hertha enttäuscht zuhause gegen Aachen

Hertha BSC Berlin ist am 7. Spieltag der 2. Bundesliga nicht über ein 0:0 gegen Alemannia Aachen hinausgekommen. Trotzdem führen die Hauptstädter weiterhin die zweite Liga an.

Aufstiegsfavorit Hertha BSC Berlin bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga zwar ungeschlagen, hat aber einen ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Der Bundesliga-Absteiger kam zum Abschluss des siebten Spieltages nicht über ein 0:0 gegen Alemannia Aachen hinaus und büßte seinen Vorsprung an der Tabellenspitze fast komplett ein.

Die Berliner liegen nach der enttäuschenden Vorstellung nur noch einen Punkt vor den Verfolgern Spvgg Greuther Fürth und Erzgebirge Aue. Aachen blieb zum zweiten Mal nacheinander ohne Gegentor und setzte sich im Tabellenmittelfeld fest. "Wir haben kein gutes Spiel abgeliefert und uns nur wenige Torchancen erarbeitet", sagte Hertha-Trainer Markus Babbel: "Aachen war sehr gefährlich, deshalb bin ich mit dem einen Punkt nicht unzufrieden."

Aachens Coach Peter Hyballa war von seiner jungen Mannschaft begeistert: "Wir haben ein richtig geiles Spiel gemacht. Der letzte Pass hat allerdings gefehlt, dann wäre sogar noch ein bisschen mehr drin gewesen."

Alemannia spielt mutig auf

Die Gäste begannen vor 34 762 Zuschauern in Olympiastadion mutig und hatten durch Benjamin Auer auch die erste hochkarätige Chance. Doch der Kapitän scheiterte freistehend an Hertha-Torhüter Maikel Aerts (9.). Danach bekamen die Berliner das Spiel besser in den Griff, ohne allerdings wirklich zu überzeugen. Torgefahr strahlte zunächst einzig Rob Friend aus. Der Kanadier konnte allerdings zweimal in aussichtsreicher Position Alemannia-Keeper David Hohs nicht überwinden (13. und 22.).

Auch nach der Pause bot die Hertha ihren Fans wenig. Nach 60 Minuten ohne weitere Torchancen gab es die ersten Pfiffe von den Rängen. Es dauerte bis zur 68. Minute, ehe die Langeweile unterbrochen wurde: Sergio Ramos zwang mit einem Distanzschuss Torhüter Hohs zu einer Glanzparade. Die Aachener verteidigten weiter geschickt und gerieten nur noch einmal in Bedrängnis, als Peter Niemeyer einen Kopfball knapp über das Tor setzte (79.).

© SID

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