Fußball 2.Bundesliga
Ingolstadt zwischen Hoffnung und Resignation

Zum Abschluss des 32. Spieltags hofft der FC Ingolstadt auf einen Sieg gegen den FC St. Pauli, um sich die Minimalchance auf den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu erhalten.

Der FC Ingolstadt braucht zum Abschluss des 32. Spieltags in der 2. Bundesliga heute (ab 20.15 Uhr, live im DSF und bei Premiere) unbedingt einen Sieg gegen den FC St. Pauli, um sich zumindest eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren. Auch nach dem Trainerwechsel, der Ex-Gladbacher Horst Köppel kam für den glücklosen Thorsten Fink, hat der Aufsteiger nicht die erhoffte Wende geschafft.

14 Spiele ohne Sieg in Serie und zuletzt vier Niederlagen stehen für die Oberbayern zu Buche - zu wenig, um auch in der nächsten Saison eine Daseinsberechtigung für die zweithöchste deutsche Spielklasse zu haben. Besonders zuversichtlich sind die Verantwortlichen offenbar selbst nicht mehr. "Wir planen jetzt für die 3. Liga", sagte der Aufsichtsrats-Vorsitzende Peter Jackwerth nach der 0:2-Niederlage gegen Rot-Weiss Ahlen am letzten Spieltag. "Rechnerisch ist natürlich noch was möglich. Wenn wir uns aber verabschieden müssen, dann mit anständigen Leistungen", fügte Trainer Köppel nicht weniger mutlos hinzu.

St. Pauli als leichter Gegner?

Auf den ersten Blick könnten die Gäste aus der Hansestadt zu diesem Zeitpunkt ein dankbarer Gegner sein. Mit 42 Punkten steht St. Pauli auf Platz acht, und ist drei Spieltage vor dem Ende der Spielzeit weder am Auf- noch Abstiegskampf beteiligt. Darauf scheint sich die Mannschaft von Holger Stanislawski, frischgebackener Absolvent des jüngsten DFB-Trainerlehrgangs, aber nicht ausruhen zu wollen. Am letzten Spieltag bekam dies Aufstiegskandidat Mainz bei der 0:2-Niederlage am Millerntor zu spüren. Die letzten drei Partien in fremden Stadien haben die Norddeutschen jedoch alle verloren. Theoretisch und praktisch besteht also noch Grund zur Hoffnung für die "Schanzer".

© SID

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