Fußball 2.Bundesliga
Jena treibt beim FCK seinen "Teufel" aus

Der FC Carl Zeiss Jena hat am 16. Spieltag seinen "Teufel" ausgetrieben. Der Tabellenletzte überwand durch das 3:2 (0:2) beim 1. FC Kaiserslautern seine Auswärtsschwäche und feierte den ersten Sieg in der Fremde.

Der 1. FC Kaiserslautern hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga einen bitteren Rückschlag hinnehmen müssen. Die Pfälzer verloren das Kellerduell gegen Schlusslicht Carl Zeiss Jena trotz einer 2:0-Pausenführung noch mit 2:3.

Sandor Torghelle (61.), Darlington Omodiagbe (73.) und der eingewechselte Nils Petersen (81.) führten die Thüringer zum nicht mehr für möglich gehaltenen ersten Auswärtssieg. Erik Jendrisek (19.) und Josh Simpson (45.) hatten die Roten Teufel in Führung gebracht. Björn Runström (69.) vergab beim Stand von 2:1 die Chance zur Entscheidung, als der Schwede mit einem Foulelfmeter an Jenas Schlussmann Daniel Kraus scheiterte.

Dabei war Lautern vor 24 517 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion die deutlich bessere Mannschaft und erspielte sich zahlreiche weitere Möglichkeiten. Doch Runström traf mit einem Heber nur die Latte. Zudem klärte Jenas Alexander Maul nach einem Schuss von Jendrisek für den bereits geschlagenen Kraus kurz vor der Linie.

Lauterns Trainer Kjetil Rekdal vertraute der gleichen Startelf wie beim 4:3 in der vergangenen Woche beim FC St. Pauli. Bei Jena hatte Coach Valdas Ivanauskas seine Anfangsformation gegenüber dem 2:1 gegen Erzgebirge Aue überraschend auf drei Positionen verändert. Unter anderem blieb Jan Simak zunächst draußen.

© SID

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