Fußball 2.Bundesliga
Kampfstarke "Löwen" holen Punkt am Bruchweg

Nach einem 0:2-Rückstand hat sich der TSV 1 860 München zurückgekämpft und am 19. Spieltag der 2. Bundesliga ein 2:2-Unentschieden bei Aufstiegsaspirant FSV Mainz 05 gelandet.

Ausgerechnet Krisenklub 1 860 München hat mit einer überraschend starken Vorstellung den Aufstiegsambitionen von Zweitligist FSV Mainz 05 einen Dämpfer versetzt. Der mittlerweile seit vier Partien sieglose Herbstmeister kam am 19. Spieltag nicht über ein 2:2 (2:1) gegen die engagiert auftretenden "Löwen" hinaus und liegt damit bereits drei Punkte hinter Spitzenreiter SC Freiburg. Die Münchner sicherten durch das Remis zudem den Job von Trainer Marco Kurz.

"Die Leistung der Mannschaft war die beste Antwort auf alle Fragen. Wir sind auf einem guten Weg. Es wäre lächerlich, nach so einer Leistung über den Trainer zu sprechen. Es ist nur schade, dass wir nicht mit drei Punkten belohnt wurden", sagte Münchens neuer Sportdirektor Miroslav Stevic.

Florian Heller (4.) und Felix Borja (34.) waren für den FSV erfolgreich. Manuel Schäffler (37.) und Benjamin Lauth (66.) trafen für die finanziell angeschlagenen Münchnern, bei denen sich unter der Woche ein spektakulärer Machtwechsel vollzogen hatte.

Dabei löste Ex-Profi Miroslav Stevic den früheren Nationalspieler Stefan Reuter als Sportdirektor ab und brachte einen Investor mit an die Isar. Seit der Amtsübernahme durch Stevic wird in München heftig über eine Ablösung von Kurz spekuliert.

Die 19 800 Zuschauer im Bruchwegstadion sahen in der ersten Hälfte klar überlegene Gäste. Trotz des frühen Rückstands durch das zweite Saisontor von Heller, dessen Treffer von Neuzugang Delron Buckley (zuletzt Borussia Dortmund) vorbereitet wurde, bestimmten die "Löwen" die Partie. Die Münchner konnten allerdings ihre Chancen durch Daniel Bierofka (15./20.) und Benjamin Lauth (28.) nicht nutzen.

Auch nach dem sechsten Saisontor Borjas änderte sich nichts an der Überlegenheit der Gäste, deren Bemühungen durch den Treffer von Schäffler endlich belohnt wurden. Nach dem Anschlusstor des Angreifers, der nach 766 erfolglosen Minuten wieder traf, drängten die Sechziger auf den Ausgleich. Bierofka (38.) und Schäffler (44.) konnten die großen Möglichkeiten aber erneut nicht verwerten.

Im zweiten Abschnitt konnten sich die Einheimischen, die auf Daniel Ischdonat, Marco Rose (beide Aufbautraining), Christian Demirtas, Elkin Soto (beide Trainingsrückstand), Chadli Amri (Fuß-Probleme) sowie Milorad Pekovic (Sperre) verzichten mussten, nicht steigern und kassierten den verdienten Ausgleich.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%