Fußball 2.Bundesliga
Karlsruhe und Aachen kämpfen um Auftakt nach Maß

Nach rund zehn Wochen Pause startet die 2. Bundesliga heute in die neue Saison. Zum Auftakt treffen mit dem Karlsruher SC und Alemannia Aachen zwei Aufstiegsaspiranten aufeinander.

Zum Auftakt der neuen Zweitligasaison empfängt Absteiger Karlsruher SC heute Alemannia Aachen, Rot-Weiss Ahlen reist in den Norden zum FC St. Pauli, und Rot Oberhausen-Weiß misst sich mit Aufsteiger Union Berlin (alle 18 Uhr, live auf Sky).

KSC fast komplett neu formiert

KSC-Trainer Edmund Becker hat nach dem Abstieg aus dem Oberhaus sein Team nahezu komplett umbauen müssen. Zwölf Spieler verließen den Verein, darunter Leistungsträger wie Maik Franz, Christian Eichner und Stefano Celozzi. Neun Neuzugänge sollen die Lücken schließen. Obwohl Karlsruhe in den Augen vieler Experten mit zum engeren Kreis der Aufstiegskandidaten zählt, bremst der 53-jährige Becker die Erwartungen: "Klare Favoriten sehe ich noch nicht. Wir und die anderen Absteiger müssen die 2. Liga erst annehmen."

Alemannia Aachen versucht den Schwung aus der Rückrunde der letzten Spielzeit mitzunehmen, in der die Mannschaft 23 Punkte aus den letzten zehn Spielen holte und die Saison auf Platz vier beendete. Trainer Jürgen Seeberger muss ohne die abgewanderten Matthias Lehmann und Lewis Holtby auskommen, das Team wurde mit Thorsten Burkhardt und Aimen Demai, der jedoch am Knie verletzt ist, gezielt verstärkt. Auch Jerome Polenz, Thomas Stehle und Reiner Plaßhenrich sind zum Saisonstart nicht einsatzbereit.

Paulis Mittelfeld aufgerüstet

Im zweiten Spiel empfängt der FC St. Pauli Rot-Weiss Ahlen. St. Pauli hat mit Charles Takyi, Lehmann und Max Kruse (fällt zum Auftakt aus) besonders im Mittelfeld aufgerüstet, um die Abgänge von Filip Trojan und Alexander Ludwig zu kompensieren. Mit insgesamt 13 neuen Spielern will sich Ahlen in der 2. Liga festspielen, in Marco Reus und Kevin Großkreutz brachen jedoch zwei Säulen des Teams von Trainer Stefan Emmerling aus der letzten Spielzeit weg. Die Ostwestfalen blieben in der vergangenen Saison in den letzten vier Auswärtspartien ungeschlagen, die Hansestädter hingegen gewannen die letzten beiden Zweitliga-Heimspiele mit 2:0.

Im dritten Freitagsmatch reist Aufsteiger Union Berlin zu Rot Oberhausen. -Weiß Mit Tim Reichert, Julian Lüttmann und Kim Falkenberg haben drei etablierte Kräfte Oberhausen verlassen. Prominentester Neuzugang düfte Ronny König sein, der den RWO-Angriff verstärken soll. Berlin hat seine Aufstiegsmannschaft weitgehend zusammengehalten, mit Bernd Rauw, Dominic Peitz und Björn Brunnemann haben sich die Hauptstädter sogar noch verstärkt. Oberhausen hat nur eins seiner letzten zehn Zweitligaspiele für sich entscheiden können, Berlin feiert nach fünf Jahren Abstinenz sein Comeback.

© SID

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