Fußball 2.Bundesliga
Knallkörper kosten Rostock eine Stange Geld

Das DFB-Sportgericht hat Zweitligist Hansa Rostock mit einer Geldstrafe von 20 000 Euro belegt. Im Rostocker Fanblock waren beim Spiel in St. Pauli Knallkörper gezündet worden.

Zweitligist Hansa Rostock wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach Ausschreitungen beim Liga-Spiel in St. Pauli am 6. März 2009 wegen "fortgesetzten unsportlichen Verhaltens" mit einer Geldstrafe von 20 000 Euro belegt. Der Klub stimmte zu, das Urteil ist rechtskräftig.

Mehr als einminütige Spielunterbrechung

Wie der DFB mitteilte, sei es wegen Störungen aus dem Zuschauerbereich der Rostocker zweimal zu Verzögerungen der Partie gekommen. Zunächst musste der Schiedsrichter die Hamburger Spieler kurz vor Anpfiff der 2. Halbzeit vom Spielfeld schicken, weil im Rostocker Zuschauerblock ein Knallkörper mit starker Rauchentwicklung gezündet wurde. Die zweite Halbzeit begann mit dreiminütiger Verspätung. In der 87. Minute sorgte dann das erneute Zünden eines Knallkörpers mit starker Rauchentwicklung im Rostocker Block für eine mehr als einminütige Spielunterbrechung.

Hansa Rostock gilt als Wiederholungstäter und muss für den Fall eines erneuten "gravierenden Vorfalls" mit einer Platzsperre, einem Teilausschluss der Öffentlichkeit oder einer Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit rechnen. Der Klub war bereits in der vergangenen und in der laufenden Saison je einmal wegen ähnlicher Vorkommnisse vom DFB-Sportgericht zu Geldstrafen verurteilt worden.

© SID

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