Fußball 2.Bundesliga
Koblenz glaubt nicht an Strafe für Wechselfehler

Nach dem Wechselfehler im Spiel gegen St. Pauli glaubt die TuS Koblenz nicht an eine Strafe. Zudem wies der Zweitligist Wechselspekulationen um Trainer Rapolder zurück.

Der abstiegsbedrohte Zweitligist TuS Koblenz glaubt nach dem Wechselfehler in der Partie am vergangenen Sonntag gegen den FC St. Pauli (2:1) nicht an eine Bestrafung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Zugleich wies Koblenz Spekulationen um einen sofortigen Wechsel von Trainer Uwe Rapolder zum Erstligisten Arminia Bielefeld zurück.

"Wir sehen der Sache gelassen entgegen. Der Fehler lag nicht bei uns", sagte TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos in Bezug auf den Wechselfehler. Laut Loos hatte sich im Original-Spielberichtsbogen ein Fehler bei der Aufstellung der Hanseaten eingeschlichen. Daraufhin wurde ein zweiter Spielberichtsbogen erstellt, auf dem dann der Name des Finnen Njazi Kuqi fehlte.

Eindeutiger Regelverstoß

Rapolder wollte in der 69. Minute Kuqi einwechseln, obwohl dieser nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. Nach einem Hinweis des Schiedsrichter-Assistenten wechselte der Coach dann schnell Manuel Fischer für Fatmir Vata ein. Allerdings hatte Kuqi bereits das Spielfeld betreten, womit laut Reglement ein Verstoß vorlag. Im schlimmsten Fall könnte Koblenz die drei Punkte aberkannt bekommen. St. Pauli hat aber auf einen Protest verzichtet.

Kein Thema sei ein Wechsel von Rapolder nach Bielefeld. "Wir haben keine offizielle Anfrage und verschwenden keinen Gedanken daran", sagte Loos: "Unsere volle Konzentration gilt dem Kampf um den Klassenerhalt."

© SID

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