Fußball 2.Bundesliga
Köln und Gladbach werden zur Kasse gebeten

Für die Zwischenfälle beim rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach wurde beide Vereine jetzt zur Kasse gebeten. Köln zahlt 9 000, Gladbach 7 500 Euro.

Die Zweitligisten 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach wurden vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu Geldstrafen verurteilt. So muss Köln wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens eine Gesamtgeldstrafe von 9 000 Euro zahlen, Mönchengladbach wurde ebenfalls wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe von 7 500 Euro belegt. Grund für die Geldstrafen waren die Zwischenfälle in der 87. Minute des Zweitliga-Spitzenspiels am 7. April (1:1) in Köln, als im Mönchengladbacher Fanblock ein Feuer entfacht und zudem eine Leuchtrakete auf das Spielfeld geschossen wurde, woraufhin Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) die Begegnung für zwei Minuten unterbrechen musste. Bei den Kölnern kam straferhöhend hinzu, dass bereits am 22. Februar 2008 beim Zweitliga-Heimspiel gegen 1 860 München im Gäste-Fanblock ein bengalisches Feuer abgebrannt worden war.

Auch Bremen muss zahlen

Werder Bremen muss wegen mangelnden Schutzes des Gegners und des Schiedsrichter-Gespanns in Tateinheit mit unsportlichem Verhalten 5 000 Euro zahlen.

Grund für das Urteil gegen die Bremer sind die Zwischenfälle aus dem Spiel bei Arminia Bielefeld (1:1) am 23. März, als im Fanblock der Hanseaten eine Rauchbombe gezündet und ein pyrotechnischer Gegenstand in den Bielefelder Starfraum geworfen worden waren.

© SID

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