Fußball 2.Bundesliga
Kölns Antar gesperrt - Keine Sperre für Saenko

Das DFB-Sportgericht hat Mittelfeldspieler Roda Antar nach einem Kopfstoß gegen Stefan Kühne vom FC Carl Zeiss Jena für drei Spiele gesperrt. Das Verfahren gegen Nürnbergs Iwan Saenko ist hingegen eingestellt worden.

Mittelfeldspieler Roda Antar wird dem 1. FC Köln für drei Spiele fehlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sperrte den Libanesen nach einem Kopfstoß gegen Stefan Kühne vom FC Carl Zeiss Jena am vergangenen Freitag.

"Entscheidend war das Fernsehbild", sagte DFB-Chefankläger Horst Hilpert dem Kölner Express und betonte, dass man milde mit Antar verfahren sei: "Bei einer Kopfnuss gibt es normal vier Spiele Sperre. Wir haben uns aber entschieden, die Strafe auf drei Spiele zu reduzieren, weil sich Antar einsichtig gezeigt hat."

In den nächsten zwei Spielen am kommenden Freitag bei Tabellenführer 1 860 München sowie am 5. Spieltag gegen die Spvgg Greuther Fürth müssen die Kölner bereits ohne Trainer Christoph Daum auskommen. Der Coach hatte wegen unsportlichen Verhaltens aufgrund seiner verbalen Entgleisungen nach dem Heimspiel gegen Alemannia Aachen zwei Spiele Innenraumverbot und 10 000 Euro Geldstrafe erhalten.

Keine Sperre für Saenko

Der russische Nationalspieler Iwan Saenko ist aufgrund der entlastenden Aussage des Bremer Profis Daniel Jensen um eine Sperre herumgekommen. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stellte das Ermittlungsverfahren gegen den Nürnberger, dem ein Ellbogenschlag gegen Jensen zur Last gelegt worden war, ein. Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) hatte die Szene nicht gesehen, so dass nachträglich aufgrund der TV-Bilder ein Verfahren eingeleitet werden konnte.

"Nach der eingeholten Aussage des Bremer Spielers Daniel Jensen ist nicht von einer Handlung Iwan Saenkos auszugehen, die eine Intensität aufweist, wie sie nach ständiger Rechtsprechung des DFB-Sportgerichts für die Annahme eines krass sportwidrigen Verhaltens erforderlich ist. Daher kann das Verhalten des Spielers Saenko nachträglich nicht geahndet werden", erklärte der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, Horst Hilpert.

© SID

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