Fußball 2.Bundesliga
Krisen-Kölner in Offenbach zum Siegen verdammt

Mit fünf Partien wird der 16. Zweitliga-Spieltag am heutigen Sonntag fortgesetzt. Der 1. FC Köln muss bei den Kickers Offenbach siegen, um die Chance auf den Aufstieg zu wahren. Duisburg kämpft um Rang drei.

Vorhang auf zum zweiten Akt des 16. Zweitliga-Spieltages: Fünf Partien stehen am heutigen Sonntag (14 Uhr/live bei arena) auf dem Programm. Dabei ist der kriselnde 1. FC Köln zu Gast bei den Kickers Offenbach und muss dreifach punkten. Der MSV Duisburg kann mit einem Sieg über Paderborn Rang drei erobern.

Wirkt Daums Zauber in Offenbach?

48 000 Zuschauer waren am vergangenen Montag ins Rheinenergie-Stadion gepilgert, um die Rückkehr von Christoph Daum an seine alte Wirkungsstätte zu feiern. Die Euphorie der Kölner Fans verflog aber schnell. Die "Geißböcke" kassierten gegen den MSV Duisburg eine 1:3-Schlappe und zeigten ihre schlechteste Saisonleistung. Daum kann nicht zaubern, dass wissen nun auch die Kölner. In Offenbach muss der FC dreifach punkten, damit der Rückstand auf die Aufstiegsplätze bis zur Winterpause nicht noch weiter anwächst. Doch auch die Hausherren stehen unter Druck. Offenbach rangiert mit 16 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz und steckt mitten im Abstiegskampf.

In Duisburg herrscht nach dem triumphalen Sieg in Köln dagegen beste Stimmung. Die "Zebras" haben ihre Auswärtsschwäche abgelegt und wollen gegen den SC Paderborn nun nachlegen. Mit einem Sieg würden die Meidericher wieder auf den dritten Tabellenplatz vorrücken, da der 1. FC Kaiserslautern am Freitag gegen Jena Punkte verschenkte.

Topspiel in Rostock

Das Topspiel des Tages steigt in Rostock. Hansa, der noch ungeschlagene Tabellenführer, empfängt den TSV 1 860 München, der auf Rang sechs um den Anschluss an die Aufstiegsplätze spielt. Vor Wochenfrist kassierten die "Löwen" eine schmerzhafte 1:5-Pleite in Unterhaching. Eine weitere Niederlage in Rostock kann sich die Mannschaft von Trainer Walter Schachner nicht leisten, denn die Konkurrenz schläft nicht. Die Hausherren können ganz befreit aufspielen, der Abstand auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz beträgt bereits sechs Punkte. Dennoch werden die Schützlinge von Trainer Frank Pagelsdorf kurz vor Weihnachten keine Geschenke verteilen.

Braunschweig muss punkten

In einer weiteren Partie empfängt der FC Augsburg Schlusslicht Eintracht Braunschweig. Die Gäste weisen bereits acht Punkte Rückstand zum rettenden Ufer auf, ein Sieg bei den Bayern ist Pflicht. Ansonsten steht ein harter Winter bevor.

Zu einem Duell zweier Tabellennachbarn kommt es in Fürth. Die heimische Spvgg Greuther Fürth (Zehnter) trifft auf Namensvetter Unterhaching (Elfter). Der Sieger kann sich vorerst von den unteren Tabellenregionen absetzen.

© SID

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