Fußball 2.Bundesliga
Lautern will sich in der Winterpause verstärken

Der 1. FC Kaiserslautern will in der Winterpause verstärkt auf dem Spielermarkt tätig werden. Nachdem man beim FCK die drohende finanzielle Schieflage in den Griff bekommen hat, will man jetzt den Kader verstärken.

Der abstiegsgefährdete Zweitligist 1. FC Kaiserslautern will in der Winterpause personell aufrüsten. Nachdem die drohende finanzielle Misere vorerst in den Griff bekommen wurde, sollen neue Spieler bei der Korrektur der sportlichen Schieflage helfen.

"Wir sind jetzt am Spielermarkt flexibel und haben finanzielle Mittel. Jetzt müssen wir Volltreffer landen, Fehleinkäufe hatten wir genug. Wenn wir uns gezielt verstärken, werden wir sicher die Klasse erhalten", sagte Vorstandssprecher Hans-Artur Bauckhage im Südwestfernsehen.



Sponsoren decken 2,5 Mill. Defizit

Der FCK hatte seine Handlungsfähigkeit durch das verstärkte Engagement zweier Sponsoren zurückgewonnen. Die Geldgeber (Lotto Rheinland-Pfalz und die Deutsche Vermögensberatung) hatten versichert, dass sie das in dieser Saison zu erwartende Finanzloch in Höhe von 2,5 Mill. Euro schließen werden.

Bauckhage betonte zudem erneut, dass die Gespräche mit einem potenziellen Investor weit fortgeschritten seien. "Die Tür ist auf. Die Leute wollen ja immer wissen, wer dieser Investor ist. Aber es gibt Leute, die Geld haben und nicht genannt werden wollen", erklärte der frühere rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister.

Bauckhage will außerdem in Verhandlungen mit Stadt und Land eine Senkung der Miete sowie des Unterhalts für das Fritz-Walter-Stadion (fünf Mill. Euro pro Jahr) erreichen, damit der Klub wieder größeren Handlungsspielraum gewinnt. Bauckhage sieht die Politik in der Pflicht, da sie den Ausbau der Arena im Vorfeld der WM 2006 gemeinsam mit der Ex-Vereinsführung um Jürgen Friedrich vorangetrieben hat.



Fehlkalkulation beim Stadionbau

Die Kostenexplosion des Stadionausbaus von geplanten 30 Mill. Euro auf am Ende 80 Mill. Euro war die Hauptursache für die finanzielle Schieflage des Klubs, der unter Vorstandsboss Rene C. Jäggi die ursprünglich vereinseigene Arena an die im Besitz der Stadt befindliche Stadiongesellschaft verkaufen musste.

© SID

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