Fußball 2.Bundesliga
Lauth schießt "Löwen" zum Sieg

Benjamin Lauth hat seinen Klub 1 860 München am zehnten Spieltag der 2. Bundesliga drei Punkte beschert. Beim 4:2 (1:0)-Sieg der "Löwen" beim Karlsruher SC traf der Stürmer doppelt.

Die Luft für Trainer Markus Schupp wird beim Zweitligisten Karlsruher SC immer dünner. Mit dem 2:4 (0:1) im Heimspiel gegen 1 860 München kassierten die Badener trotz einer kämpferisch guten Vorstellung die fünfte Niederlage in den letzten sechs Begegnungen ohne Sieg. Benjamin Lauth (40. und 60.), Kai Bülow (55.) sowie Dominik Stahl (80.) erzielten die Treffer für die Löwen, Alexander Iaschwili (58.) und Stefan Müller (63.) trafen für den KSC, der nunmehr weiterhin mit nur acht Punkten im Tabellenkeller dümpelt.

In Karlsruhe verstärken sich die Spekulationen, dass Schupp schon am Sonntag seine Koffer packen muss. "Ich werde nicht wegrennen und werde mich auch weiterhin der Verantwortung stellen", meinte der KSC-Coach nach dem Abpfiff der Begegnung, in der er "gute Phasen" seiner Mannschaft ausgemacht hatte. "Das Team hat nicht resigniert. Wir wollten unter anderem die erste Viertelstunde ohne Gegentor bleiben. Das haben wir geschafft."

Der gute Beginn der Gastgeber sollte sich schon bald als Strohfeuer entpuppen. Die Münchner konnte die Begegnung mit laufender Spielzeit offener gestalten und offenbarten dabei einige Schwächen in der KSC-Abwehr. Der "Sonntagsschuss" von Lauth von der Strafraumgrenze fünf Minuten vor der Halbzeitpause traf die Karlsruher ins Mark. Als Bülow einen eklatanten Fehler der Badener zum 2:0-Führung nutzte, schien das Spiel gelaufen zu sein.

Für kurzzeitige Hoffnung sorgte Ischiawill, der nach der Wiederholung eines Foulelfmeters den von Gabor Kiraly abbrallenden Ball zum Anschlusstreffer nutzte. Doch schon wenig später düpierte Lauth die Karlsruher Defensive im Alleingang und sorgte für den erneuten Zwei-Tore-Vorsprung für die spielerisch besseren Gäste. Zwar konnten der sich gegen die Niederlage stemmende KSC durch Müller noch einmal verkürzen, doch der eingewechselte Stahl machte für die Löwen schließlich endgültig alles klar.

© SID

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