Fußball 2.Bundesliga
Lepsch: Prasnikar-Entlassung kam zu spät

Cottbus-Präsident Frank Lepsch hat den Zeitpunkt der Entlassung von Trainer Bojan Prasnikar nach den Relegationsspielen gegen Nürnberg als "zu spät" bezeichnet.

Präsident Ulrich Lepsch von Zweitligist Energie Cottbus hat Fehler in der Krise am Ende der vergangenen Saison eingeräumt. Die erst nach dem Bundesliga-Abstieg erfolgte Trennung von Trainer Bojan Prasnikar hätte im Rückblick früher erfolgen müssen. "Prasnikar hat das Team letztlich nicht mehr erreicht, wir haben zu spät reagiert", sagte Lepsch im Interview mit dem kicker. Der Verlust der Erstklassigkeit in den Relegationsspielen gegen den 1. FC Nürnberg schmerze "ungemein": "Die Veränderung auf der Trainerbank war notwendig, auch wenn Bojan Prasnikar nicht an allem schuld war."

Neu-Trainer Claus-Dieter Wollitz sei ein ganz anderer Typ und bringe neuen Schwung. "Pele ist lauter, mißreißender, erzeugt eine andere Stimmung. Das ist wichtig und dringend notwendig", meinte Lepsch.

Als unnötig könnte sich laut Lepsch auch noch die Verpflichtung von Lars Hirschfeld herausstellen, sollte der wechselwillige Torhüter Gerhard Tremmel nun doch in Cottbus bleiben: "Wenn wir gewusst hätten, dass Tremmel nicht wechselt, hätten wir das nicht gemacht."

Solange es Ungewissheit gibt, ist aber Hirschfeld die Nummer eins für Trainer Wollitz. Der Neuzugang soll am Samstag in der 1. Runde des DFB-Pokals bei 1. FC Magdeburg (19.30 Uhr/live bei Sky) das Tor hüten. Dort fehlt verletzungsbedingt das Angriffs-Trio Adi, Leonard Kweuke und Dennis Sörensen.

© SID

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