Fußball 2.Bundesliga
Mainz bittet Kaiserslautern zum Derby

Aufstiegsaspirant Mainz 05 trifft heute (18.00 Uhr/live bei Premiere) im emotionsgeladenen rheinland-pfälzischen Derby auf den abstiegsbedrohten 1. FC Kaiserslautern.

Der FSV Mainz 05 empfängt heute (18.00 Uhr/live bei Premiere) den wiedererstarkten 1. FC Kaiserslautern zum rheinland-pfälzischen Derby. Als Tabellendritter geht es für die Mainzer um den ersehnten Aufstieg ins Fußball-Oberhaus, die "Roten Teufel" wollen mit aller Macht die Klasse halten.

Für die entsprechende Derby-Stimmung sorgte FSV-Trainer Jürgen Klopp mit markigen Sprüchen bereits im Vorfeld. "Wir haben in der Mannschaftssitzung festgelegt, dass es egal ist, wer am Freitag ein Mainzer Trikot trägt. Wer eins am Leib hat, wird alles umrennen, was sich uns in den Weg stellt", meinte der Coach: "Es gibt nur eine Richtung, und die lautet Sieg. Dabei ist es wichtig, dass sich jeder alles abverlangt. Nicht nur auf dem Platz, auch auf den Rängen muss die Post abgehen."

Nicht ganz so wortgewaltig wie Klopp, der nur im Fall des Aufstiegs in Mainz bleiben wird, geht FCK-Klubchef Stefan Kuntz die Begegnung an. "Wir haben ein tolles Derby vor der Brust. Mainz will nach oben, wir wollen drin bleiben. Da ist Spannung garantiert, und da freue ich mich drauf", erklärte der Europameister von 1996, der seit seinem Dienstantritt auf dem Betzenberg zwei Siege und ein Remis mit seiner Mannschaft feiern konnte.

Lauterns Torjäger Ziemer ist gelb-gesperrt

Durch den Kuntz-Effekt haben die schon abgeschriebenen Pfälzer, die in dieser Saison bereits vier Sportchefs und zwei Trainer erlebten, wieder realistische Chancen auf den Klassenerhalt. Allerdings muss Trainer Milan Sasic ("Es wird 90 Minuten lang beben") auf seinen zuletzt stärksten Spieler verzichten. Angreifer Marcel Ziemer, am vergangenen Freitag Siegtorschütze beim 2:1 gegen Alemannia Aachen, ist gelb-gesperrt.

"Natürlich hätte ich gerade in Mainz gerne gespielt, aber die Mannschaft wird es auch ohne mich richten", sagte Ziemer vor der Partie im 70 Kilometer entfernten Mainz, für die der FSV laut Manager Christian Heidel rund 60 000 anstatt der möglichen 20 300 Tickets im Vorverkauf an den Mann gebracht hätte.

Freiburg tritt bei den "Löwen" an

In den weiteren Duellen des 31. Spieltages will der SC Freiburg im Aufstiegsrennen Boden gutmachen. Die Breisgauer, die aus den jüngsten neun Auswärtsspielen nur ganze fünf Zähler einfuhren, reisen nach dem 3:2 (1:1) über Fürth mit breiter Brust zum TSV 1 860 München. Die "Löwen" holten aus den letzten zwei Begegnungen vier Punkte.

Der FC St. Pauli trifft am heimischen Millerntor auf den FC Erzgebirge Aue. Die Gäste trotzten am vergangenen Spieltag Aufstiegsaspirant Köln in letzter Minute ein Remis ab, haben aber immer noch einen Rückstand von fünf Zählern auf das rettende Ufer. Die Hausherren, die mit einem "Dreier" einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib machen können, verloren zuletzt nach drei Siegen in Serie gegen Augsburg.

Die Spvgg Greuther Fürth empfängt daheim den SC Paderborn. Die Franken müssen gegen den Tabellenletzten unbedingt gewinnen, wollen sie ihre theoretische Aufstiegschance bei fünf Zählern Rückstand noch wahren. Die letzten zwei Heimspiele gewann die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia. Die Gäste aus Ostwestfalen haben sechs Punkte Rückstand auf Platz 15 und verloren fünf der letzten sechs Auswärtsauftritte.

Der FC Carl Zeiss Jena trifft auf den VfL Osnabrück. Während Jena als 17. sechs Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz hat, liegt Aufsteiger Osnabrück zwei Zähler über der Abstiegszone. Jena blieb daheim zuletzt viermal ungeschlagen, die Gäste verloren die letzten drei Auswärtsaufgaben allesamt.

© SID

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