Fußball 2.Bundesliga
Mainz will Tabellenspitze verteidigen

Sowohl an der Spitze als auch im Tabellenkeller der 2. Bundesliga wird an diesem Spieltag um wichtige Punkte gekämpft. Tabellenführer Mainz will Platz eins in Koblenz verteidigen.

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen kaum sein: Wenn heute ab 14 Uhr die TuS Koblenz im Rahmen des 13. Spieltages der 2. Bundesliga den FSV Mainz 05 empfängt, wollen die Hausherren mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen, während der FSV seinen Platz an der Tabellenspitze behaupten will.

Mainz reist zwar als bestes Auswärtsteam ans Deutsche Eck, hat aber auch die derbe Schlappe vom letzten Spieltag gegen den FC Ingolstadt (0:3) im Gepäck. Trainer Jörn Andersen hat von seiner Mannschaft Wiedergutmachung gefordert. Das dürfte allerdings schwieriger werden, als der Tabellenstand vermuten lässt, denn Koblenz ist zu Hause bislang unbesiegt.

Freiburg spekuliert auf die Spitze

Auf einen erneuten Ausrutscher der Mainzer hofft hingegen der SC Freiburg. Die Breisgauer rangieren mit 22 Punkten derzeit nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer auf Platz drei. Im Spiel beim Tabellenletzten FSV Frankfurt gibt es daher natürlich nur ein Ziel: Drei Punkte. Freiburgs Trainer Robin Dutt gibt die Marschroute für das Spiel selbstbewusst aus: "Unser Ziel ist es, nach dem wichtigen Sieg gegen St. Pauli in Frankfurt gleich nachzulegen". Der Aufsteiger tut sich vor allem zu Hause schwer, Torgefahr zu entwickeln und hat in sechs Heimspielen erst vier Treffer erzielt.

Erstes Spiel nach der Ära Bommer

Mit dem Aufstiegskampf hat der MSV Duisburg derzeit nur wenig zu tun. Deswegen musste Rudi Bommer unter der Woche seinen Trainerstuhl räumen, den sein bisheriger "Co" Heiko Scholz wohl nur vorübergehend übernimmt. Mit dem Auswärtsspiel bei der Spvgg Greuther Fürth wartet direkt ein harter Brocken auf Scholz und seine Mannschaft, denn die Franken wollen Tuchfühlung auf die Aufstiegsränge wahren. Fürths Trainer Benno Möhlmann muss dabei nur auf Marco Caligiuri verzichten, der noch Trainingsrückstand hat.

Zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Oberhausens Trainer Jürgen Luginger. Nicht zuletzt durch den Sieg am letzten Spieltag bei 1 860 München steht seine Mannschaft besser da, als viele erwartet hatten. Im Spiel gegen Alemannia Aachen wollen die Rot-Weißen diese Entwicklung natürlich untermauern. Doch auch die Aachener kommen mit einem Sieg im Rücken ins Ruhrgebiet (2:0 gegen Koblenz) und wollen den Anschluss an die Aufstiegsplätze wahren.

Bayern fordern Franken

Zum Duell Auf- gegen Absteiger kommt es in Ingolstadt. Dort empfängt der FC den 1.FC Nürnberg, der unter der Woche nicht mit sportlichen Dingen auf sich aufmerksam machte. Der Machtkampf zwischen Manager Martin Bader und Präsident Volker A. Roth ist zwar offiziell ausgeräumt, doch bleibt abzuwarten, inwieweit sich die Unruhen beim "Club" auch auf die Mannschaft auswirken. Die hat es im bisherigen Saisonverlauf ohnehin nicht verstanden, ihr Potenzial abzurufen und reist als 14. nach Ingolstadt.

© SID

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