Fußball 2.Bundesliga
Mitglieder lehnen Antrag von Pro-Finke-Fraktion ab

Bei der Mitgliedsversammlung des SC Freiburg ist das Anliegen der Pro-Finke-Fraktion, aus Ex-Trainer Volker Finke ein ordentliches Mitglied zu machen, nicht zur Abstimmung gekommen. Auch die weiteren Anträge scheiterten.

Obgleich der zahlreichen Diskussionen um Ex-Coach Volker Finke haben die Mitglieder des Zweitligisten SC Freiburg dem Vorstand um Achim Stocker den Rücken gestärkt. Bei der mit Spannung erwarteten Mitgliederversammlung am Montagabend wurde das zuletzt in die Kritik geratene Präsidium mit überwältigender Mehrheit entlastet.

In Anwesenheit von 838 Mitgliedern (Rekord) wurden zudem alle Anträge der Pro-Finke-Fraktion abgelehnt. Während die Aufnahme von Ex-Coach Finke als ordentliches Mitglied aus juristischen Gründen erst gar nicht zur Abstimmung kam, wurde auch eine Abwahl des Stellvertretenden Vorsitzenden Fritz Keller abschlägig beschieden. Damit musste die Pro-Finke-Fraktion bei der Mitgliederversammlung einen ordentlichen Rückschlag hinnehmen.

"Hatten Angst vor der Regionalliga"

Dennoch soll Finke zu gegebener Zeit laut SC-Präsident Stocker Ehrenmitglied werden. Zuvor hatte Stocker im Freiburger Paulussaal noch einmal untermauert, warum er Finke nach 16 Dienstjahren das Vertrauen entzogen hatte. Der Sportclub stand vor der vergangenen Winterpause, als Finkes Ablösung zum Saisonende bekannt geworden war, auf dem 15. Tabellenplatz. "Da hatten ich und wir alle wirkliche Angst vor der Regionalliga. Wir haben uns dann zu Finkes Entlassung entschieden", sagte der 72-Jährige.

Unterdessen konstatierte Schatzmeister Heinrich Breit für die abgelaufene Spielzeit einen Verlust in Höhe von 445 000 Euro, der ohne eine nachträgliche Zuwendung von 630 000 Euro von Seiten des WM-Organisationskomitees sogar noch höher ausgefallen wäre.

© SID

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