Fußball 2.Bundesliga
Möhlmann soll in Braunschweig auf Reimann folgen

Der Neuaufbau beim designierten Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig findet ohne Willi Reimann als Trainer statt. Ab der neuen Saison soll Benno Möhlmann den 57-Jährigen ersetzen.

Trainer Benno Möhlmann soll zur kommenden Saison den designierten Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig übernehmen. Allerdings verkündete der Klub am Montag etwas voreilig die Verpflichtung des 52-Jährigen. Der ehemalige Bundesliga-Profi erklärte gegenüber dem DSF, dass es bislang noch keine Einigung über eine Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte gebe.

"Ich habe von Herrn Staake einen Anruf erhalten. Konkrete Gespräche folgen aber erst in den nächsten Tagen. Eine Rückkehr kann ich mir vorstellen, aber perfekt ist noch nichts. Da war die Eintracht etwas voreilig", sagte Möhlmann, der von 1995 bis 1997 schon beim deutschen Meister von 1967 gearbeitet hat. Er hatte bereits im Winter verkündet, dass er bei seinem derzeitigen Arbeitgeber Spvgg Greuther Fürth zum Saisonende aufhören wird.

Jochen Staake, Hauptsponsor und starker Mann beim Schlusslicht der 2. Liga, hatte gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (sid) am Montag bereits eine Einigung mit Möhlmann als Nachfolger von Willi Reimann verkündet: "Wir haben am Montagvormittag eine mündliche Zusage von Herrn Möhlmann bekommen. Es ist ein Zeichen beidseitiger Wertschätzung, dass er zu uns kommt. Man muss nur auf seine Erfolge in Fürth verweisen. Unser Ziel ist es, mit ihm den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen."

Reimann kündigt Rücktritt an

Braunschweig hat mit zehn Punkten Rückstand auf das rettende Ufer kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt. Möhlmann liegt mit den Fürthern hingegen nur einen Zähler hinter den Aufstiegsrängen zurück. Seine Nachfolge bei der Spielvereinigung wird Bruno Labbadia antreten.

Braunschweigs momentaner Trainer Reimann war jüngst in die Offensive gegangen und hatte seinen Abschied zum Ende der laufenden Spielzeit angekündigt. "Der Verein muss einen Neuanfang machen. Ich bin angetreten, um den Klassenerhalt zu schaffen, jetzt sehen wir, dass es nicht gelingt", sagte der 57-Jährige.

Reimann hatte den Klub erst Mitte November übernommen und das Amt nach Djuradj Vasic und Michael Krüger schon als dritter Eintracht-Coach in der laufenden Saison angetreten. Trotz einer nahezu kompletten Umstrukturierung des Kaders in der Winterpause schaffte auch er die Trendwende bei den Braunschweigern jedoch nicht.

© SID

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