Fußball 2.Bundesliga
Mohamad im Mittelpunkt des Freiburger Sieges

Youssef Mohamad drückte der Partie des SC Freiburg gegen Eintracht Braunschweig seinen Stempel auf. Erst traf der Verteidiger, dann flog er vom Platz. Trotzdem gewannen die Breisgauer am zehnten Spieltag mit 1:0.

Der SC Freiburg hat seine Aufholjagd in der 2. Bundesliga fortgesetzt und die Krise bei Eintracht Braunschweig im Tabellenkeller verschärft. Vier Tage nach dem 3: 1-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern behielten die Breisgauer am zehnten Spieltag mit 1:0 (0:0) gegen die Niedersachsen die Oberhand und feierten damit ihren dritten Sieg in Serie. Den entscheidenden Treffer erzielte der Libanese Youssef Mohamad (61.), der allerdings kurz danach die Gelb-Rote Karte sah (67.).

Vor 12 000 Zuschauern entwickelte sich zunächst eine mäßige Partie. Gegen die äußerst defensiv eingestellten Gäste taten sich die Freiburger sehr schwer und erspielten sich erst nach einer halben Stunde die erste gute Gelegenheit, die aber weder der zuletzt stark spielende Jonathan Pitroipa noch Dennis Aogo nutzen konnten.

Braunschweig, wo der neue Trainer Djuradj Vasic zuletzt Teile des Teams als nicht zweitligatauglich bezeichnet und zudem für die Entlassung seines Assistenten Willi Kronhardt gesorgt hatte, legte auch nach dem Seitenwechsel das Hauptaugenmerk auf die Abwehrarbeit. Die stetigen Offensiv-Bemühungen der Freiburger wurden durch den Kopfballtreffer Mohamads belohnt.

© SID

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