Fußball 2.Bundesliga
Neururers Erbe geht an Sasic

Milan Sasic übernimmt den Trainerposten bei Zweitligist MSV Duisburg. Der Kroate wird Nachfolger des gefeurten Peter Neururer und erhält einen Vertrag bis 2011.

Zweitligist MSV Duisburg ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den entlassenen Trainer Peter Neururer fündig geworden. Der Kroate Milan Sasic erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 und soll die "Zebras" doch noch zum angepeilten Aufstieg in die Bundesliga führen.

"Wir freuen uns sehr, unseren absoluten Wunschtrainer bekommen zu haben. Sasic bringt alles mit, was wir uns für eine erfolgreiche Zusammenarbeit vorstellen", sagte der Duisburger Aufsichtsratsvorsitzende Walter Hellmich. Sportdirektor Bruno Hübner fügte an: "Wir haben genau die richtige Wahl getroffen."

Sasic wird am Mittwoch erstmals das MSV-Training leiten und am Sonntag (13.30 Uhr/live bei Sky und Liga total) gegen Schlusslicht Rot Weiss Ahlen auf der Bank sitzen. Er hatte im Februar 2008 den 1. FC Kaiserslautern übernommen und noch zum Klassenerhalt geführt. Im Mai dieses Jahres hatten sich die Pfälzer von Sasic getrennt, der offenbar keinen Rückhalt mehr bei den FCK-Spielern hatte.

In Duisburg erhält er nun eine neue Chance. "Ich danke den MSV-Verantwortlichen für ihr Vertrauen in meine Person. Vertrauen verpflichtet natürlich auch. Daher werden wir alle zusammen alles versuchen, unsere Ziele zu erreichen", so Sasic.

Sasic sticht Pagelsdorf und Augenthaler aus

Nach der Trennung von Neururer am vergangenen Donnerstag waren auch Frank Pagelsdorf und Klaus Augenthaler als mögliche Nachfolger gehandelt worden. "Milan Sasic hat bewiesen, das Optimale aus einer Mannschaft herausholen zu können. Er lebt Disziplin vor, kennt die zweite Liga und besitzt ausgesprochenen Sachverstand. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm", erklärte Hübner.

Die Trennung von Neururer, der das Traineramt in Duisburg erst am 17. November 2008 übernommen hatte, erfolgte nach dem 0:5-Debakel im Pokal-Achtelfinale beim FC Augsburg. Am vergangenen Sonntag beim Sieg in Koblenz (3:0) saß Co-Trainer Uwe Speidel auf der Bank des Tabellenachten.

© SID

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